Josef Ratzinger, in seiner Funktion als selbsternannter »Stellvertreter Gottes«, bezeichnete in seiner Botschaft zum Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel 2007 jeden Trend, Programme zu produzieren, »die Gewalt verherrlichen und antisoziales Verhalten oder die Banalisierung menschlicher Sexualität darstellen«, als »Perversion«. Dazu gehören für den Papst auch Filme und Video-Spiele, und diese Perversion sei »um so abstoßender, wenn diese Programme für Kinder oder Jugendliche gemacht werden«. So mancher denkt bei dem Wort »Perversion« in Verbindung mit Kindern und der Vatikan-Kirche natürlich als erstes an die pervertierten Sexualverbrecher, die unter dem Dach der Katholischen Kirche zu finden sind.

Was ist mit kirchlicher Gewaltverherrlichung?

Doch das ist leider nicht alles. Die Kirche hat seit Jahrhunderten Übrung darin, gewaltverherrlichende Programme zu verbreiten. beider Kirchen berufen sich nämlich auf die Bibel als das angeblich unverfälschte Wort Gottes. Einige Grausamkeiten, die in der Bibel meistens auch noch Gott in die Schuhe geschoben werden, seien hier genannt:

- Im Buch der Richter (4,21) wird berichtet, wie man einem ahnungslos Schlafenden mit einem Hammer einen Zeltpflock durch die Schläfe treibt, bis er in die Erde dringt.

- Bei Hosea (14,1) erfährt man, dass Schwangeren der Bauch aufgeschlitzt und kleine Kinder zerschmettert werden.

- Bei Samuel (12,31) kann man lesen, wie ein Volk unter eiserne Sägen und Zacken und eiserne Keile gelegt und anschließend in Ziegelöfen verbrannt wird.

- Bei Mose (3., 20.10) heißt es: »Ein Mann, der mit der Frau seines Nächsten die Ehe bricht, wird mit dem Tode bestraft, der Ehebrecher samt der Ehebrecherin.«
Dies sind nur einige wenige Beispiele aus einem Buch, das vor Gewalttaten, sexuellen Perversionen und Völkermorden nur so strotzt und das längst als jugendgefährdende Schrift eingestuft werden müsste.

Mörderische Wurzeln im Alten Testament: Sittliche Verfehlungen wie z.B. Ehebruch sind mit der Todesstrafe zu ahnden



Die Bibel - eine Perversion?

Doch über eine weitere Perversion wird kaum nachgedacht, denn für jedes Mitglied der Vatikan-Kirche gilt: »Wer nicht alle Bücher der Heiligen Schrift mit allen ihren Teilen,... als heilige kanonische Schriften anerkennt oder wer leugnet, dass sie von Gott eingegeben sind, der sei ausgeschlossen.« (Neuner-Roos 98).

Wer also leugnet, dass all diese Perversionen von Gott eingegeben wurden, der ist aus der Katholischen Kirche ausgeschlossen! Vermutlich ist dies das beste, was ihm passieren kann - denn gibt es eine größere Perversion, als all diese Grausamkeiten Gott in den Mund zu legen? Wer so etwas tut, zeigt damit nicht nur sein eigenes perverses Denken, sondern er offenbart, welchem Gott er angehört: Es ist nicht der Gott den Jesus, der Christus, lehrte, sondern es ist der Gegenspieler Gottes, dem all die huldigen, die sich selbst gerne als Götter darstellen!

Wer die Bibel mit all ihren Aussagen als »Gottes Wort« bezeichnet mag sich katholisch oder lutherisch nennen, doch bitte nicht christlich! Denn Jesus, der Christus, war der große Friedensbringer für alle Menschen und für die gesamte Mutter Erde mit allen ihren Lebensformen.


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Vater ersticht Sohn