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Fleisch-Verpackung macht Kinder krank

Eine Studie des Umweltbundesamtes ergab: Jungen im Kindergartenalter sind in Deutschland in hohem Maße mit der Chemikalie DEHP belastet. In ihrem Urin wurde eine doppelt so hohe Konzentration nachgewiesen, wie bei Mädchen. Marike Kolossa vom Umweltbundesamts kommentiert: »Das ist besonders kritisch, weil wir wissen, dass DEHP in diesem Alter die Entwicklung der Hoden beeinflusst.« Bei chronischer Zufuhr kann DEHP bereits in geringen Mengen schädliche Wirkungen auf Hoden, Nieren und Leber ausüben. DEHP kann die Fortpflanzungsfähigkeit beeinflussen und zu Störungen an den Geschlechtsorganen männlicher Nachkommen führen. DEHP wird als Weichmacher in Kunststoffen verwendet, z.B. in Verpackungen von Lebensmitteln. Und warum gerade Jungen so stark belastet sind? »Jungs essen wohl mehr Fleisch, und das kommt häufig aus DEHP-haltiger Verpackung«, sagt Marike Kolossa.

Schizophren durch Fleisch?

Offenbar gibt es einen Zusammenhang zwischen Fleischessen und Schizophrenie. Je nach Verzehrsgewohnheiten sind 20-80% der Menschen mit dem Toxoplasmose-Parasiten infiziert. Die Ansteckung erfolgt in der Regel über rohes oder unzureichend gegartes Fleisch. Studien haben nun gezeigt, dass bei auffallend vielen Schizophrenen eine Toxoplasmose-Infektion vorliegt. Der Viruloge Fuller Torrey vom Stanley Research Center in Maryland, USA kam nach einer Studie zu dem Ergebnis, dass eine Toxoplasmose-Infektion für Schizophrenie verantwortlich sein könnte.
Quelle: Deutsche Zoonosen-Tagung in Witzenhausen 2005

Gülledüngung: In USA Gesundheitsrisiko Nr. 1

Nicht von Hühnchen oder rohem Ei holen sich Amerikaner die meisten Lebensmittelinfektionen wie Salmonellen oder E-coli-Bakterien, sondern von Gemüse! Wie das? Gemüse wird in der Regel mit Gülle gedüngt, dem Abfallprodukt der Massentierhaltung. Die Erreger gelangen somit aus dem Massenstall direkt aufs Feld und wandern von dort auf den Teller der Verbraucher. So können sogar Vegetarier zu Opfern der Fleischindustrie werden. Will man ein Gesundheitsrisiko ganz ausschalten, müsste man Gülledüngung generell verbieten. Dies ist nur möglich, wenn die Massentierhaltung und somit der Fleischkonsum ganz abgeschafft würde. Eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten ist dabei durchaus realistisch: Immer mehr Lebensmittelproduzenten bieten bereits unbedenkliche Produkte aus Weizen»fleisch« an.
Quelle: Ärztegesellschaft zur Förderung der vegetarischen Ernährung


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Benedikt XVI.: Besondere Tierqual zu Weihnachten