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Denk Mit Nr. 4, März 2005, S. 1 zur Vergrößerungsansicht anklicken |
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Denk Mit Nr. 4, März 2005, S. 2 |
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Wir fordern ab sofort: Mehr Geld für Arbeitslose! |
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Wir fragen: Ist es gerecht, wenn die Kirchen vom »neutralen« Staat jährlich über 14 Milliarden Euro abzocken - z.B. für Bischofsgehälter etc. - und dabei selber stinkreich sind? Kardinal Lehmann (Vatikan-Kirche) und Bischof Huber (Luther-Kirche) erinnerten den Staat jüngst »eindringlich«, »geeignete« Maßnahmen gegen die Armut zu ergreifen. Gute Idee Exzellenzen! Und dies ist eine geeignete Maßnahme: Ab sofort streicht der Staat die Kirchensubventionen in Höhe von jährlich 14 Milliarden Euro! Der Staat soll kein Geld mehr spenden für Bischofsgehälter und Theologenausbildung! Der Staat soll der Militärseelsorge nicht mehr die Hostien, den Messwein und den Weihrauch bezahlen. Das soll die reiche Kirche bitte schön selber berappen! Die gesparten 14 Milliarden Euro könnten an die Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger verteilt werden.
Das würde die staatliche Unterstützung für die Arbeitslosen monatl. um 225,- erhöhen!
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Reich wird reicher, Arm wird ärmer |
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Während immer mehr Menschen ihren Job verlieren und in die Armut abgleiten, werden viele Politiker doppelt und dreifach bezahlt und schanzen den reichen Kirchen weiterhin Milliardenbeträge zu.
Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer. Die Zahl der Reichen wächst und die Zahl der Armen und Arbeitslosen auch. Wenn es so weitergeht - und dafür spricht vieles -, dann löst sich der Mittelstand bei diesem Prozess langsam zusehends auf. Man fragt sich doch, ob der 1-Euro-Job der Anfang einer neuen Art des Sklavenhandels werden könnte, bei dem die Reichen die Gewinner sein werden.
Moderner Sklavenhandel
Und das könnte so aussehen: »Bitte schicken Sie mir morgen 100 Stück 1-Eurokräfte rüber. 50 weiblich und 30 männlich zwischen 20 und 30 Jahre und 20 Akademiker. Vielen Dank.« Das Bundeskabinett hat den Armuts- und Reichtumsbericht von Bundessozialministerin Ulla Schmidt gebilligt. Der Untersuchung zufolge hat sich in Deutschland die Schere zwischen Arm und Reich seit dem Amtsantritt von Rot-Grün 1998 weiter vergrößert. So erhöhte sich der Anteil der unter der Armutsgrenze lebenden Menschen von 12,1 Prozent im Jahr 1998 auf 13,5 Prozent im Jahr 2003. In absoluten Zahlen ausgedrückt heißt das: Mehr als elf Millionen Bundesbürger gelten als arm! Der Begriff »Armutsrisiko« bezeichnet den Anteil der Bürger in Haushalten, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung haben. Diese Grenze liegt derzeit bei 938,- Euro. In anderen eurpoäischen Ländern liegt diese Grenze bei 50% und der Betrag daher über Tausend Euro.
10% besitzen 47%
Die Privatvermögen seien sehr ungleichmäßig verteilt, heißt es in dem Bericht. Während die unteren 50 Prozent der Haushalte weniger als vier Prozent des gesamten Vermögens besitzen, gehören den reichsten zehn Prozent ca. 47 Prozent. Wobei die Reichen zwischen 1998 bis 2003 um zwei Prozent reicher wurden.
Für Arbeitslose und Bedürftige muss der Staat aufkommen. Da die Staatskassen immer leerer werden, ein schwieriges Unterfangen. Doch wie geht der Staat mit unseren Steuergeldern um? Wo könnte gespart werden, damit nicht bei den sozial Schwächsten gekürzt wird? Wir haben nachgeforscht. Nachfolgend einige Informationen, wie der Staat mit unseren Steuergeldern umgeht.
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Werden die Armen bald wieder die Sklaven der Reichen?
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Welch ein Hohn! |
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Kardinal Lehmann (Vatikan-Kirche) und Bischof Huber (Luther-Kirche) forderten den Staat »eindringlich« auf, »geeignete« Maßnahmen gegen die Armut zu ergreifen. Welch ein Hohn! Zocken sie doch selber den Staat ab, wo es nur geht! Allein für innerkirchliche Angelegenheiten mit über 14 Milliarden! Aus dem allgemeinen Steuertopf! Dieses Geld fehlt dem Staat für die Bedürftigen.
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So wohnt der Bischof: |
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Bischofpalais in Würzburg |
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Wie wohnen Sie? |
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Nach Hartz IV mussten viele Arbeitslose umziehen: Wohnsilos gibt es in jeder großen Stadt.
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Plattenbau
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Die Kirche rafft, wo sie kann! |
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Bischöfin Käßmann klagt: »Jeder rafft für sich, was er kann. Und gleichzeitig leben 1,2 Millionen Kinder in Sozialhilfe...«. In Wirklichkeit ist es die Kirche, die seit über 1700 Jahren rafft wo sie kann! Doch statt zu teilen jammert sie und der Gipfel der Frechheit: Sie beschuldigt andere der Raffgier!
Klar, in Zeiten von schwacher Konjunktur, Harz IV und Massenarbeitslosigkeit muss man teilen. Und teilen sollen vor allem die, die eh schon arm sind. »Christen müssen sich engagieren«, sagt Bischöfin Käßmann. (ebda) Klar, Christen müssen das. Bischöfe und Kardinäle aber nicht. Bischöfe und Kardinäle teilen nicht - sie zocken ab! Erst lassen sie den Staat die Kirchensteuer eintreiben, dann lassen sie sich vom Staat noch das Gehalt zahlen. Ja, Sie haben richtig gehört: vom Staat! Zusätzlich zu den Kirchensteuern, die der Staat für die Kirche eintreibt! 14 Milliarden Euro sind es Jahr für Jahr, die der Staat als Subvention an die Kirche zahlt -aus dem allgemeinen Steuertopf!
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Kardinal Wetter kritisiert hohe Gagen der Schauspieler. Wer im Glaushaus sitzt ...
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Warum zahlt der Staat Milliarden an die Kirche? |
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Während die Medien sich bisher schicklich weigerten das Thema Kirchensubventionierung durch den Staat« anzutasten, scheint sich jetzt das Blatt zu wenden. Ein kirchennahes Provinzblatt in Würzburg warf am 8.3.05 die Frage auf: »Warum zahlt der Staat (und damit alle Steuerzahler) jährlich Milliarden an die Amtskirchen?« (Main Post, 8.3.05)
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Geld sparen durch Kirchenaustritt! |
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Die Spar-Idee!!!
Möchten Sie aus der Kirche aussteigen? Es geht ganz einfach:
Nehmen Sie ihren Personalausweis oder Pass und gehen Sie damit auf Ihr Standesamt (je nach Bundesland auch Kreisgericht oder Amtsgericht). Verheiratete oder Geschiedene müssen zusätzlich das Familienbuch mitbringen. Gebühr in Bayern: 31,- €
Eigentlich eine Unverschämtheit, dass man für den Austritt aus einem Verein zahlen muss, in den man nicht freiwillig eingetreten ist! Es lohnt sich trotzdem auszutreten, denn das Geld, das man spart, kann heute jeder gut brauchen. Hat Jesus nicht gesagt, Gott wohne inwendig in jedem Menschen und nicht in Steinhäusern?
Infos: http://www.kirchenaustritt.de http://www.kirchen-einsparen.de
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Es ginge ohne Hartz 4! |
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Die Hartz IV-»Reform« ist durchgeführt worden, damit der Staat sich vom Arbeitslosengeld entlasten kann. Die Behörden zahlten bisher Jahr für Jahr rund 16 Milliarden Euro an Arbeitslosengeld aus. Wenn man diesen Betrag mit den 14 Milliarden Euro vergleicht, die der Staat jedes Jahr an Subventionen an die Kirchen entrichtet, so wird klar: Man hätte sich die ganze Hartz IV-Reform sparen können, wenn man endlich die Kirchensubventionen streichen würde! Die Subventionen an die Kirchen bräuchten übrigens gar nicht bezahlt werden, wenn der Staat die Kirchen genauso behandeln würde, wie die Langzeit-Arbeitslosen: Von diesen verlangt man, dass sie Konten und Sparbücher offenlegen, bevor sie auch nur einen Cent an Unterstützung vom Staat erhalten. Von den Kirchen fordert jedoch niemand, dass sie ihr Milliardenvermögen an Aktien oder Immobilien offenlegen und dieses Vermögen abstoßen, ehe sie vom Staat Unterstützung beanspruchen können.
Wo bleibt das gleiche Recht für alle?
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Der Staat zahlt für Kirchen 14 Milliarden
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Der Staat zahlt für Arbeitslose 16 Milliarden
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