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Bald wieder Steinigungen? |
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Kaum im Amt, macht Joseph Ratzinger alias Papst Benedikt seinem Titel »Großinquisitor« alle Ehre!
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Im Alten Testament wurden Homosexuelle und Ehebrecher gesteinigt. Das Alte Testament gilt in der Katholischen Kirche immer noch als gültig. Im Katechismus steht: »Das Alte Testament bereitet das Neue vor, während dieses das Alte vollendet. Beide erhellen einander; beide sind wahres Wort Gottes.« (Katechismus der Katholischen Kirche von 1993, 140)
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In seiner Erklärung vom 7. Juni 2005 bezeichnete Ratzinger gleichgeschlechtliche Ehen als unecht und als Ausdruck »anarchischer Freiheit«.
Homo-Ehen und Verhütung verurteilt
In seiner ersten deutlichen Erklärung gegen Homo-Ehen seit seiner Wahl zum Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche richtete er sich zudem gegen Scheidungen, Ehen auf Probe und wilde Ehen. Und wenige Tage vor einem Referendum über künstliche Geburtenkontrolle in Italien wandte sich der Papst auch gegen die Verhütung.
Volker Beck: »Pharisäerhafte Überheblichkeit«
Der Parlamentarische Grünen-Geschäftsführer Volker Beck warf dem Papst wegen dessen Erklärung gegen Homo-Ehen »pharisäerhafte Überheblichkeit« vor und sprach ihm den »Respekt vor der homosexuellen Existenz«ab (FOCUS online, 7.06.2005). Seine Homosexualitätslehre sei »von theo- logischer Unbarmherzigkeit und pharisäerhafter Überheblichkeit gekennzeichnet«. Der Papst verstehe weder etwas von Freiheit noch von Verantwortung.
Manfred Bruns, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbands, sagte: »Es ist bestürzend, wie eifernd sich der neue Papst gegen die Bürgerrechte von Lesben und Schwulen wendet.«
Werden bald Ehebrecher und Homosexuelle gesteinigt?
Vorsicht! Der Papst beginnt das Alte Testament im Neuen zu erhellen! Vorsicht, Herr Schröder! Vorsicht, Herr Fischer! Wenn die loslegen, ist die Steinigung vorgegeben! Vorsicht, Herr Wowereit! Vorsicht Herr Westerwelle! Vorsicht, alle anderen Homosexuellen! Auch hier fordert das Alte Testament die Steinigung!
Es wird für viele gefährlich, wenn Ratzinger das Alte Testament im Neuen Testament zur Vollendung bringt...
Es wird gefährlich für ungehorsame Söhne, unkeusche Töchter - und für jeden, der sich dem Wort eines Priesters widersetzt...
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Fakten und Hintergründe: Mörderische Wurzeln im AT |
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Die katholische Kirche verlangt auch heute noch die Anerkennung des Alten Testaments als »unaufhebbaren Teil der Heiligen Schrift«. Dort wird verlangt, dass sittliche Verfehlungen wie z.B. Ehebruch mit der Todesstrafe zu ahnden sind (3. Mose, 20.10), ebenso brutal ist in anderen Fällen sittlicher Vergehen zu verfahren:
Todestrafe für Ehebrecher und Homosexuelle
»Ein Mann, der mit der Frau seines Nächsten die Ehe bricht, wird mit dem Tode bestraft, der Ehebrecher samt der Ehebrecherin.« (3. Mose, 20.10)
»Schläft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft ... sollen beide aus ihrem Volke ausgemerzt werden.« (3. Mose, 20, 11-17)
»Ein Mann aber, der so vermessen ist, auf den Priester, der dort steht, um vor dem Herrn seinen Dienst zu tun, oder auf den Richter nicht zu hören, dieser Mann soll sterben.« (5. Mose, 17,12)
Solche Aussagen können nicht aus dem göttlichen Geist hervorgegangen sein! Bibelforschern zufolge ist das Alte Testament ein Mischwerk der damaligen Priester. Doch der katholische Katechismus sagt: »Das Alte Testament bereitet das Neue vor, während dieses das Alte vollendet. Beide erhellen einander; beide sind wahres Wort Gottes.« (Katechismus der Katholischen Kirche von 1993, 140)
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Aufruf an Regierung und Volk: |
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Aufruf an die Regierung: Wehret den Anfängen!
Aufruf an alle aus dem Volk: »Zieht aus von ihr mein Volk, auf dass ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden und empfanget von ihren Plagen...« (Bibel, Off. des Johannes)
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Kritische Fragen an Papst Benedikt Neues Buch für Analytiker
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