»Nur mein Deo kann es nicht sein!«

Opfer: Ozonschicht.
Verletzung: Loch.
Tatort: heimische Küche und Bad.
Tatwaffen: Deospray, Haarspray, undichter Kühlschrank.
Täter: Sie und ich…

... oder haben wir da was falsch verstanden?


So und ähnlich wurde uns die ganzen Jahre ein schlechtes Gewissen gemacht. Zu Unrecht? Nicht unbedingt. Doch wer sind die wahren, die großen Killer des Ozonschildes?

Als Mitte der achtziger Jahre das Ozonloch in die Medien kam, wurden gleich die Treibgase (FCKW) als Schuldige mitgeliefert und die Politiker konnten sofort die Unruhe im Volk mit entsprechenden Treibgasverboten dämpfen.


Die Verbote haben bis heute aber nichts bewirkt

Im Gegenteil, die Ozonschicht baut sich weiterhin massiv ab. Die Wissenschaftler vertrösten uns auf eine Trendwende in den nächsten 10 Jahren und eine Erholung der Ozonschicht in frühestens 50 Jahren - vorsichtig geschätzt.
Nun, analysiert man die Informationen über die ersten Anzeichen von Ozonschicht-Anomalien, so stößt man bei »Bild der Wissenschaft« auf folgendes Zitat: »Seit 1966 beobachten dort (Antarktis; Anm. d. Red.) Meteorologen des British Antarctic Survey von den Stationen Argentine Islands und Halley Bay aus ein immer größer werdendes Loch im stratosphärischen Ozon-Schirm.« Die erhöhte Verwendung von Treibgasen begann Anfang der sechziger Jahre - eine Auswirkung in den 80er Jahren wäre vorstellbar (da Treibgase 15-20 Jahre brauchen, bis sie in die Stratosphäre gelangen und dort ihre schädigende Wirkung ausüben) - wie erklären sich aber die frühen Anzeichen Mitte der 60er Jahre?

Die Atmosphäre der Erde ist eine große, zusammenhängende Schicht aus vielerlei Gasen, die ständig miteinander reagieren und in Form von riesigen Strömungen sich bewegen, auch außerhalb der von uns wahrgenommenen Wetterschicht. Wir können also davon ausgehen, dass die Atmosphäre zunächst einmal viel »einstecken« kann, bevor sie sich messbar verändert. Könnte es sein, dass die Treibgas-Theorie ablenken soll von handfesteren, gravierenden Ursachen?


1955-1980: Atombomben löcherten die Ozonschicht

Vielleicht ist Ihnen schon aufgefallen, dass im Zusammenhang mit dem Ozonloch niemand davon redet, dass diese Ozonschicht durch oberirdische Atombomben-Explosionen im Zeitraum von 1955 bis 1980 regelrecht gelöchert wurde?

Der Schweizerische Erdbebendienst an der ETH Zürich liefert die Daten aller Atombomben-Explosionen weltweit, mit Datum, Uhrzeit, Ort, Bombentyp und Sprengkraft. Aus diesen Daten haben wir Atompilze herausgesucht, deren Höhe über 12km gestiegen ist (60% der Ozonmoleküle befinden sich in 12-38 km Höhe). Laut Angaben des Nuclearweapon-Archives (www.nuclearweaponarchive.org) gilt dies für alle überirdisch gezündeten Atombomben mit einer Sprengkraft über 100 Kilotonnen-TNT-Äquivalent.
Dazu schreibt das Nuclearweapon-Archiv: »Die hohen Temperaturen des nuklearen Feuerballs, gefolgt von einer schnellen Expansion und Abkühlung, erzeugen riesige Mengen von Stickoxyden, gebildet aus dem Stickstoff und Sauerstoff der Atmosphäre (ähnlich der Abläufe in einem Verbrennungsmotor). Jede Megatonne Sprengkraft produziert über 5000 Tonnen Stickoxyde. Der aufsteigende Feuerball von großen Sprengköpfen im oberen Kilotonnen- oder gar im Megatonnen-Bereich trägt diese Stickoxyde weit in die Stratosphäre hinauf, wo sie die Ozonschicht erreichen können. Eine Serie von großen, überirdischen Explosionen könnte die Ozonschicht deutlich abbauen. Die Atomtests mit großer Sprengkraft in den Fünfzigern und Sechzigern führten höchstwahrscheinlich zu deutlichem Abbau, doch die Ozonmessungen, die in dieser Zeit durchgeführt wurden, waren zu grob, um diese Änderungen von natürlichen Schwankungen unterscheiden zu können«.

Dazu kommt, dass die harte Alpha-, Beta- und Gammastrahlung um viele Einheiten energiereicher ist als die von der Sonne kommende UV-Strahlung. An der Oberfläche der radioaktiven Staubpartikel laufen in sehr hoher Geschwindigkeit alle denkbaren chemischen Reaktionen unter den atmosphärischen Gasen und auch den Stoffen der Staubpartikel ab. Es entsteht ein breites Spektrum von Radikalen, d.h. aggressiven Molekülen, die eine große Kettenreaktion auslösen. Und viele hochradioaktive Staubpartikel umkreisen heute noch die Erde: die größte Atombombe sprengte 1961 den Staub in eine Höhe von 64 km mit einer Sprengkraft von 64 Megatonnen TNT-Äquivalent - was in etwa 64000 Erdbeben der Stärke 4 auf der Richterskala entspricht. (Für Rechner: wie vielen Deo-Spray-Äquivalente wären das in etwa?)

Atombomben-Explosionen

USSR:
72 Atombomben 1957 - 1962 241,2 Megatonnen TNT
= 18.554 mal Hiroshima

USA:
58 Atombomben 1952 - 1962
152,8 Megatonnen TNT
= 11.754 mal Hiroshima

China:
10 Atombomben 1966 - 1980 22,1 Megatonnen TNT
= 1.700 mal Hiroshima

Frankreich:
24 Atombomben 1966 - 1974 15,4 Megatonnen TNT = 1.185 mal Hiroshima

Großbritannien:

4 Atombomben 1957 - 1958 6,6 Megatonnen TNT
= 508 mal Hiroshima

Summe:
168 Atombomben im Zeitraum von 1952 - 1980 mit einer Sprengkraft von insgesamt 438,1 Megatonnen TNT-Äquivalent = 33.700 mal Hiroshima (13 Kilotonnen TNT) haben ihre tödliche Fracht aus hoch radioaktivem Staub in die Ozonschicht gesprengt.
 


Atombomben als Nächstenliebe?

»Selbst Atombomben können in den Dienst der Nächstenliebe treten.«
(Künneth, evangelischer Theologe, 1958)

Der katholische Priester George Zabelka segnete die Atombombe auf Hiroshima.
Vor dem Start des B29-Bombers der US-Airforce mit der Hiroshima-Atombombe am 6.8.1945 betete ein lutherischer Geistlicher vor versammelten Fliegern:

»Allmächtiger Vater, wir bitten Dich: Schütze diese Männer, die den Kampf zu unseren Feinden tragen. Mögen sie, bewaffnet mit Deiner Macht, den Krieg zu einem schnellen Ende bringen. Mögen die Männer, die in dieser Nacht fliegen, in Deiner Obhut sein und sicher zurückkehren... Im Namen Jesus Christus, Amen.«

Gebet des Feldgeistlichen Downey vor dem Abwurf der Atombombe auf Nagasaki am 9.8.1945:
»Allmächtiger Vater, der Du die Gebete jener erhörst, die Dich lieben, wir bitten Dich, denen beizustehen, die sich in die Höhen Deines Himmels wagen und den Kampf zu unseren Feinden vortragen … Wir werden im Vertrauen auf Dich weiter unseren Weg gehen …«


Den Gott der Unterwelt, den er da offensichtlich anbetete, hat ihn erhört: die Piloten überlebten bei bester Gesundheit - unten am Boden starben 90.000 - 200.000 Menschen sofort und viele nachher an den Spätfolgen - bis heute.


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Prost Mahlzeit: Fleischskandale
Das Liebesmahl der Urchristen zu allen Zeiten