Im süditalienischen Kalabrien wurde ein 69-jähriger Franziskanerpriester verhaftet. Zusammen mit anderen Männern soll er in einem Armenhaus eine Nonne mehrfach vergewaltigt und die Taten auf Video aufgezeichnet haben. Dies berichtet eine italienische Nachrichtenagentur.
Neben der Nonne berichteten noch drei weitere Frauen von sexuellen Attacken oder versuchten Vergewaltigungen. Gynäkologen haben die Frau untersucht und die Vorwürfe bestätigt. Der inhaftierte Priester bestreitet die Tat: "Die Anschuldigungen gegen mich sind rein erfunden." Seiner Aussage nach ist die Frau geistig nicht zurechnungsfähig. (Quelle: SPIEGEL ONLINE, 23.1.2006)
MILLIONENENTSCHÄDIGUNG:
US-Diözese einigt sich mit Opfern von Sexualverbrechen
Eine Diözese in Kentucky entschädigt Hunderte Opfer von sexuellen Verbrechen durch Priester mit insgesamt 85 Millionen Dollar.
Das Geld kommt 361 Klägern zugute, die alle von Geistlichen missbraucht wurden. Die Einigung ist eine der teuersten für die katholische Kirche mit amerikanischen Missbrauchsopfern. Die Diözese Orange in Kalifornien erklärte sich 2004 zur Zahlung von 100 Millionen Dollar bereit, um 90 Kläger zu entschädigen. (Quelle: SPIEGEL online, 1.2.2006)