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Die Schöpfungsschlächter |
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»Wie von Sinnen rast die Meute durch die Landschaft. Zwei Ochsengespanne, umzingelt von wilden Reitern. Mit Holzstangen stacheln sie die Bullen vor den Wagen immer wieder an, treiben sie so in Richtung Ziel, 8,5 km kreuz und quer durch Felder und Wiesen…« - Ein Bericht aus dem Mittelalter? Nein! Ein Artikel aus der Karlsruher Sonntagszeitung vom 18.3.2007. So geschieht es jedes Jahr in Italien im Ort San Martino. Aber auch in anderen Orten finden ähnliche tierverachtende Spektakel statt. Der Höhepunkt der Perversion an dieser Tierquälerei ist, das dies alles mit einem »christlichen« Mäntelchen umgeben wird.
In San Martino wird diese Tierquälerei zum Gedenken an den Hl. Leo durchgeführt. In Portocanone zu Ehren einer Madonnenfigur. Und in Ururi werden drei Ochsengespanne im Namen des Heiligen Kreuzes malträtiert. Natürlich trifft man sich vor dem Rennen vor der Dorfkirche, damit der Pfarrer die armen Ochsen vorher noch segnen kann.
Tierquälerei - katholische Tradition?
Dies sind keine Einzelfälle. Tierquälerei und das Töten von Tieren gehören offensichtlich zur katholischen Tradition. Und dies nicht nur im Ausland: Jedes Jahr pilgern z.B. in Obermauern Hunderte Katholiken mit einem weißen Schafbock zur Wallfahrtskirche Maria Schnee. Bis vor wenigen Jahren wurde der Schafsbock, nachdem der Besitzer mit ihm dreimal um den Altar gelaufen war, hinter der Kirche geschlachtet, angeblich - nach katholischem Volksglauben - um die Pest fernzuhalten. Heute wird er verlost und - wie scheinheilig! - nicht mehr direkt bei der Kirche geschlachtet. Der Pfarrer predigt dabei von Abraham und vom weißen Widder, der die Brücke zwischen Gott und dem Menschen schlagen soll.
»Was für ein Heidentum!«, wird manch ein Leser denken. Doch es geht auch ohne exotische Beispiele. Der Alltag reicht vollkommen, und ein Blick ins bayrische Fernsehen tut's auch: Da schwadroniert der Moderator Hartmut Stumpf über Esskultur und über die Herkunft von Lebensmitteln, über Symbole heidnischen Ursprungs und landet bald beim Osterlamm, das den Auferstandenen versinnbildlichen soll. Ostern sei das höchste Fest der Christenheit, und die christliche Freude über die Auferstehung soll nicht nur die Seele laben, sondern auch den Leib. Dies war dann der Übergang zum Osterbraten, für den auch gleich ein Rezept gezeigt wurde.
Eine normale Moderation eines katholischen Moderators? Katholisch ja, aber christlich mit Sicherheit nicht! Denn mit Christentum hat die ganze Tierquälerei und das Abschlachten der Tiere nichts zu tun. Tiere sind ein lebendiger, intelligenter Teil der Schöpfung wie wir! Wobei man sich mit der Intelligenz wohl nur bei den Tieren sicher sein kann...
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Warum segnen Pfarrer Lusttöter? |
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Der lutherische Sektenpfarrer Behnk mischte sich Ende März in München unter Tierschutzdemonstranten einer Anti-Jagd-Demo. Ihr Protest richtete sich auch gegen die von den beiden Großkirchen veranstalteten Hubertusmessen und dagegen, dass Pfarrer Lusttöter und ihre Waffen segnen (siehe Bild). - War Behnk nur als Spitzel da? Oder will er vielleicht die Fronten wechseln?
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»Ihr Opferschlachten ist mir ein Gräuel« |
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Was sagt der Katholiken eigene Bibel zum Tiere töten? Beim Propheten Hosea (8,13) steht: »Ihr Opferschlachten und Fleischessen ist mir ein Gräuel, und der Herr hat kein Gefallen daran, sondern wird ihrer Missetaten gedenken und sie für ihre Missetaten heimsuchen.«
Durch den Propheten Amos (5,21-24) sagt Gott unmissverständlich, was er von katholischen Schlachttagen wie Weihnachten und Ostern hält: »Ich bin euren Feiertagen gram und verachte sie und mag eure Versammlungen nicht riechen. Und ob ihr mir gleich Brandopfer und Speiseopfer opfert, so habe ich kein Gefallen daran.«
Und bei dem großen Propheten Jesaja (66,3) heißt es: »Wer einen Ochsen schlachtet, ist eben als einer, der einen Menschen erschlüge…« Jesus liebte die Tiere
Vielen Katholiken sind diese Aussagen fremd. Sie wissen nicht, dass Jesus und seine Jünger, ja das ganze Urchristentum vegetarisch war. Warum? Weil die Kirche die Lehre Jesu verfälscht hat. Sogar Hieronymus, der im Auftrag des Papstes das Neue Testament zusammengestellt und übersetzt hat, zeugt davon in seinen Briefen. Er wusste, dass Jesus gegen das Fleischessen war. In die Bibel aufnehmen durfte er diese Wahrheit offensichtlich nicht. Auch in vielen apokryphen Schriften, die nicht in die Bibel aufgenommen wurden, ist klar ersichtlich: Jesus und seine Jünger aßen kein Fleisch, sie lebten vegetarisch. Auch Kirchenväter wie Gregor von Nazianz (329-390) zeugen davon: »Die Schwelgerei in Fleischgerichten ist ein schändliches Unrecht…«. Auch wenn »Schöpfungsschlächter« sich rühmen, Gottes Schöpfung zu töten und zum Verzehr anleiten: Tiere töten und essen ist katholischer Kirchenglaube - und nicht christlich.
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Jesus liebte die Tiere |
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Vielen Katholiken sind diese Aussagen fremd. Sie wissen nicht, dass Jesus und seine Jünger, ja das ganze Urchristentum vegetarisch war. Warum? Weil die Kirche die Lehre Jesu verfälscht hat. Sogar Hieronymus, der im Auftrag des Papstes das Neue Testament zusammengestellt und übersetzt hat, zeugt davon in seinen Briefen. Er wusste, dass Jesus gegen das Fleischessen war. In die Bibel aufnehmen durfte er diese Wahrheit offensichtlich nicht. Auch in vielen apokryphen Schriften, die nicht in die Bibel aufgenommen wurden, ist klar ersichtlich: Jesus und seine Jünger aßen kein Fleisch, sie lebten vegetarisch. Auch Kirchenväter wie Gregor von Nazianz (329-390) zeugen davon: »Die Schwelgerei in Fleischgerichten ist ein schändliches Unrecht…«.
Auch wenn »Schöpfungsschlächter« sich rühmen, Gottes Schöpfung zu töten und zum Verzehr anleiten: Tiere töten und essen ist katholischer Kirchenglaube - und nicht christlich.
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Vater ersticht Sohn ... und immer wieder kräht der Hahn
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