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Gefahr für Joseph Ratzinger? |
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Edmund Stoiber (CSU) will Verhöhnung religiöser Symbole härter bestrafen
Ende April kündigte Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) eine Gesetzesinitiative zur Verschärfung des Strafrechts (§ 166 StGB) an, mit der das Verhöhnen religiöser Symbole schneller als bisher unter Strafe gestellt werden soll.
Anlass für diesen Vorschlag war der öffentliche Rummel um eine Cartoon-Serie des Musiksenders MTV, in der laut Pressetext »ein durchgeknallter Papst und ein krimineller Kardinal« für »ungewollt-gewollte Todesfälle« und die »Versklavung von Kindern« verantwortlich seien.
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Der »Stellvertreter Gottes« vermarktet sich mit dem Kreuz auf Bierflaschen und Bierkrügen...
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Kardinal Wetter vom Erzbistum München und Freising hatte versucht, die Ausstrahlung der Sendung »Pope Town« beim Musiksender MTV gerichtlich untersagen zu lassen.
Wie erwartet vergeblich, wenn man nur ein wenig die kriminelle Geschichte des Vatikans kennt. Denn reale Päpste, wie der Massenmörder und Sittenstrolch Alexander V. und andere, haben sich in der Vergangenheit durch ganz andere Ungeheuerlichkeiten hervorgetan und gehören zu der Tradition, auf die sich der derzeitige Inhaber des Stuhles Petri so gerne beruft.
Fürsprecher des Vatikans beklagen in der Öffentlichkeit deshalb auch weniger die Fernsehserie als solche, sondern die nebenstehende Anzeige des Fernsehsenders in vielen Programmzeitschriften. Der bayerische CSU-Fraktionschef Joachim Hermann hat wegen dieser Anzeige Strafanzeige gestellt, mit der Begründung, mit der Anzeige werde der christliche Glaube verhöhnt und beschimpft. Nach Edmund Stoiber werde die bayerische Justizministerin Beate Merk bis Juli einen Gesetzesvorschlag ausar- beiten, der das Verhöhnen religiöser Symbole schneller als bisher unter Strafe stellen soll.
Wird Papst Ratzinger als erster verurteilt?
Was Stoiber und Hermann möglicherweise übersehen haben, ist die Tatsache, dass der erste Täter, der nach dieser Vorschrift verurteilt werden könnte, Papst Ratzinger sein könnte. Und das nicht etwa deshalb, weil die Vatikan-Funktionäre schon seit jeher den auferstandenen Christus dadurch verhöhnen, dass sie Ihn immer noch ans Kreuz nageln und triumphierend in schlimmster Leidensstellung ständig vor sich hertragen. Die Verhöhnung des christlichen Symbols, des Kreuzes, hat mittlerweile mit Joseph Ratzinger einen Tiefpunkt an Geschmacklosigkeit erreicht, der nur durch die Geldgier des derzeitigen Amtsinhabers zu erklären ist. Auf Würsten, Weinflaschen, Bierflaschen und Bierkrügen vermarktet sich Ratzinger mit dem Symbol des Kreuzes zu profanen Zwecken auf Utensilien, die traditionell bei Sauf- und Trinkgelagen und zur Erzeugung von Rauschzuständen Verwendung finden.
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Prozess rechtzeitig zum drohenden Papst-Besuch im Herbst?
Es bleibt abzuwarten, wie schnell die Gesetzesinitiative der CSU realisiert werden kann. Möglicherweise nicht schnell genug, um den prominenten Täter bei seinem drohenden Besuch im Herbst diesen Jahres gleich den Prozess machen zu können.
Welche Geschmacklosigkeiten während der Dienstzeit des Joseph Ratzingers zu erwarten sind, war schon bei seinem Amtsantritt zu erahnen. Damals ließ er sich von einer deutschen Firma als Plüsch-Teddy vermarkten. Wenn ein Gott seinen Stellvertreter anweist, sich so zum »Äffchen« zu machen, kann man sich leicht vorstellen, um was für einen Gott es sich dabei handeln muss. Bestimmt nicht um den mächtigen Schöpfer des Universums, allenfalls um einen tiefgesunkenen Widersacher.
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Die Verhöhnung des christlichen Symbols, des Kreuzes, hat bei Joseph Ratzinger einen Tiefpunkt an Geschmacklosigkeit erreicht: der »Stellvertreter Gottes« vermarktet sich mit dem Kreuz auf Weinflaschen, Bierflaschen und Bierkrügen...
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Wer sitzt auf dem Stuhl Petri? |
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