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Hat der Bär Bruno sterben müssen, damit die Menschen erkennen, wie all die anderen Tiere - Bruno der Hase, Bruno das Reh, Bruno der Fuchs, Bruno das Wildschwein - abgeknallt und hingemetzelt werden, um der Lust der Tiermörder genüge zu tun? |
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Schluss mit dem Töten und Morden! |
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Bruno, der Bär ist tot - abgeknallt von Jägern, im Verbund mit Landwirten, welche ebenfalls Tiere hinmetzeln, und mit dem »Segen« der bayerischen Regierung. Musste Bruno erst als Opferlamm sterben, damit die Menschen erkennen, wie alle freilebenden Tiere abgeknallt werden, um der Lust der Tiermörder genüge zu tun? In Wald und Flur werden unzählige Opfertiere hingemetzelt - so wie die Tiere auf den Weiden und in den Ställen hingeschlachtet werden zum Wohle des Gaumens. Es ist die Töterei der Egomanen, die ihr Gewissen an der Pforte zum Vatikan abgegeben haben. Doch solange der Teufel seine Kralle am Gewehr hat, ist auch der Mensch nicht sicher...
Der Skandal könnte größer nicht sein: Ein streng geschütztes Tier, das sich aufgrund teurer Artenschutzprogramm wieder in der Alpenregion ansiedelte, wurde nur 3 Stunden nach der Abschussfreigabe durch die bayerische Regierung, erschossen. Die Mehrheit der Deutschen reagierte mit großem Entsetzen: Sofort nach dem Tod des Bären Bruno wurden Umfragen veröffentlicht, in denen sich die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung - die Umfragen sprachen von 85% und mehr - gegen Brunos gewaltsamen Tod aussprachen. Da fragt man sich doch: Wer waren die, welche Brunos Tod wollten?
Den Tod von Bruno wollte die bayerische Regierung, allen voran Regierungschef Edmund Stoiber, der Bruno zum »Problembären« erklärte, sowie sein Umweltminister Schnappauf, der in skandalöser Weise den Abschussbefehl gab. Sofort gingen massenweise Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft ein wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz, das Naturschutzgesetz sowie Artenschutzabkommen, die italienische Regierung protestierte bei der EU gegen den Bären-Abschuss und es wurden Forderungen nach dem Rücktritt des »Problemministers« laut.
Bruno war ein Jägeropfer - wie unzählige Opfertiere in Wald und Flur
Jäger führten den Tötungsbefehl der Regierung aus und metzelten das streng unter Artenschutz stehende Tier hin. Und es wurde mehr als deutlich: Solange es Jäger gibt, wird es weder Tierschutz, noch Natur- oder Artenschutz geben! Die Jagd bringt keinen Schutz, sondern immer nur den Tod. Unzählige Opfertiere in Wald und Flur werden hingemetzelt aus »Lust am Töten« und »Freude am Beutemachen«. Nicht nur der aus Italien eingewanderte Bär Bruno ist ein Opfer deutscher Lusttöter: Jährlich sterben in Deutschland durch Jäger 5 Millionen Wildtieren, 300.000 Hauskatzen, 35.000 Hunde und - dies ist weit weniger bekannt - auch über 40 Menschen. Der Bär Bruno ist tot - ihn können wir nicht mehr retten. Aber wir können eintreten für Bruno das Reh, für Bruno den Hasen, für Bruno den Fuchs und für Bruno das Wildschwein.
Die Tötungsmaschine in der Landwirtschaft wollte Brunos Tod
Weil Bruno einige Schafe gerissen hatte, riefen auch Landwirte nach dem Tod des Bären. Doch was wäre mit den Schafen passiert, wenn Bruno sie nicht getötet hätte? Sie wären von den Menschen getötet und aufgegessen worden! So, wie unzählige Opfertiere von den Weiden und aus den Ställen hingeschlachtet werden zum Wohle des Gaumens. Diese Tiertötungs-Maschine wird unterstützt von den Fleischessern und allen, die gedankenlos zusehen. Sie bilden den Brennstoff für die Ausführung. Wer befürwortet Tiere zu töten, der befürwortet auch Menschen zu ermorden. Zu Recht sagte Tolstoi: »Vom Tiermord zum Menschenmord ist es nur ein kleiner Schritt.« Die heutige Zeit kennt den Rufmord, dieser eilt dem Menschenmord voraus. Daher: Schluss mit dem Töten und Morden!
Die Vatikankirche zeigt »Verständnis«...
Ordinariatssprecher Winfried Röhmel vom Münchner Erzbistum des Kardinals Wetter sagte zu dem skandalösen Bärenabschuss: »Wir empfinden Bedauern, aber auch Verständnis. Leider hat sich der Bär in Bayern nicht so bewegt, wie es angemessen wäre.« Nun, was soll man anderes erwarten von einer Organisation, die den Tieren seit jeher die Seele abspricht, als dass sie mit den Tier-Tötern gemeinsame Sache macht? Seit jeher gibt die Kirche ihren Segen für Tierquälerei und Tiertötung: Sie segnen Tierversuchszentren. Sie halten Hubertusmessen, in denen sie die Jäger und ihre Waffen segnen... - ein Verrat an der Lehre Jesu! Denn Jesus, der Christus, liebte die Tiere.
Schluss mit dem Morden und Töten!
Liebe Leserinnen, liebe Leser, protestieren auch Sie gegen den Abschuss den Bären Bruno! Fordern auch Sie den Rücktritt von Regierungschef Stoiber und seinem »Problemminister« Schnappauf! Und treten auch Sie ein für das Ruhen der Jagd! Wie Sie das tun können, erfahren Sie auf Seite 2 in dieser Ausgabe.
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Mahnwache in München vor der Staatskanzlei von Ministerpräsident Stoiber |
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Druckbare Version
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Der Bär Bruno - Standbild deutscher Moral Neues von Bruno: Die Exekutionen in Bayern
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