Kriege, Katastrophen, Kirche...



... und die »Mottenkiste der Geschichte«

Papst Benedikt: »Das Wort, das wir haben, gehört nicht in die Mottenkiste der Geschichte, sondern es ist gerade jetzt notwendig.« - Ob das die große Anzahl der Katholiken, die am Sonntag nicht mehr zum Gottesdienst erscheint, ebenso sieht? Und: In der Geschichte bewirkt hat die Kirche Hexenverbrennungen, Inquisition, Kriege und Völkermord...



Dass die Menschheit auf einen Kollaps zutreibt, ist eigentlich nichts Neues, sondern seit 2000 Jahren jedermann bekannt, der »Ohren hat zu hören«...

Prophezeiungen

Bereits Jesus von Nazareth sprach von Kriegs- und Naturkatastrophen, ja sogar davon, dass Sonne und Mond ihren Schein verlieren und Sterne vom Himmel fallen werden. Wenige Jahrzehnte später schrieb der Seher von Patmos in seiner Geheimen Offenbarung die Visionen auf, die er über die Endzeit der gegenwärtigen Zivilisation empfangen hatte - in Form von symbolischen Bildern einer Innenschau, bei der er sich unmittelbar auf den Christus-Gottes-Geist berief.
Auch in den folgenden Jahrhunderten traten immer wieder Mahner auf, die die Menschheit vor den endzeitlichen Wirkungen ihres gottlosen Treibens warnten. Heute ist es der Christus-Gottes-Geist, der durch Gabriele erneut zur Menschheit spricht und unter anderem sagt: »...Erleuchtete Männer und Frauen in den zurückliegenden 2000 Jahren warnten immer wieder die Menschheit vor ihrer eigenen Saat und riefen zur Umkehr auf. Der Menschheit wurde aus vielen Facetten der ewigen Wahrheit ihre satanische Saat offenbart und ihre entsprechende Zukunft, falls sie nicht umkehrt und die Gesetze Gottes erfüllt. In immer geringeren Abständen wurde und wird von der bevorstehenden Endzeit gesprochen... Die Mahnungen erfüllen sich. Die Menschheit steht in der sogenannten Endzeit. Erkennet: Das Wort ‚Endzeit' meint nicht das Ende der Materie, das Ende des Erdplaneten, sondern das Ende all dessen, was wider Gott ist: Der Materialismus geht zu Ende.«
Und dieses Ende wird auch nach der heutigen Prophetie mit weltweiten Kriegs- und Naturkatastrophen verbunden sein.
Wer sich bisher damit beruhigte, dass das alles schon nicht so schnell passieren würde, muss allmählich unruhig werden. Schauen wir uns allein die letzten Tage und Wochen an:

 



Seit Jahrtausenden prophezeit: das Friedensreich - das Lamm liegt beim Löwen ...

Weltkriegsgefahren

Der Nahe und Mittlere Osten gerät mehr und mehr in Brand. Im Irak entwickelt sich ein regelrechter Bürgerkrieg zwischen Schiiten und Sunniten, dem täglich 50 bis 100 Menschen auf grausame Weise zum Opfer fallen. In Afghanistan bahnt sich ein Aufstand der Taliban gegen die Truppen der Westmächte und das von ihnen gestützte Regime an. Und als jüngstes Pulverfass erweist sich der Konflikt zwischen einem Teil der Palästinenser und dem Staat Israel, ein Konflikt, der im Handumdrehen zu einem Guerillakrieg eskalierte, bei dem innerhalb weniger Wochen über 1000 Zivilisten starben. Und was noch gefährlicher ist: Diejenigen, die sich bekriegen, tun dies längst nicht mehr auf eigene Rechnung, sondern als Stellvertreter mächtiger Drahtzieher eines globalen Konflikts zwischen den Fundamentalisten der islamischen Welt und ihren Gegnern westlicher Prägung, die in der arabischen Welt einen miserablen Ruf haben, als folternde und imperialistische Kreuzritter, vor allem amerikanischer Herkunft. Es gibt ernstzunehmende Stimmen von Publizisten und Politikern, die den Nahost-Konflikt mit der Kubakrise des Jahres 1962 vergleichen, bei der die Welt am Rande eines 3. Weltkriegs stand.
Was sich im Nahen Osten abspielt, ist nicht nur außerordentlich gefährlich, sondern hat auch Gründe, die weit über die im Äußeren erkennbaren politischen und militärischen Verwicklungen hinausgehen: In einer Offenbarung aus der geis- tigen Welt über die Entstehung der Fallwelten und die Zukunft der Menschheit wurde schon vor Jahrzehnten darauf hingewiesen, dass in dieser Weltregion vor unvordenklicher Zeit Veränderungen der Magnetströme der Erde stattfanden, die zu einer negativen Veränderung des Strahlungs- und Schwingungsfeldes führten. Es setzt sich aus hochaktiven geistigen Atomarten zusammen, die heute verdichtet sind und in bestimmten Erdschichten wirken. Könnte es sein, dass wir in diesen Tagen Zeugen dieser Auswirkungen sind?








Die Rebellion der Natur

 



Doch das ist ja bei weitem nicht alles: Wir stehen unmittelbar vor der nächsten Hurrikansaison.
In einer deutschen Wochenzeitung war vor wenigen Tagen zu lesen: »2005 war Hurrikan-Rekordjahr mit 28 tropischen Stürmen, woraus sich 15 zu Hurrikans entwickelten, 7 davon mit Windgeschwindigkeiten von mindestens 180 km/h. Hurrikans der Kategorie 5 wie Katrina, bringen Gebäude zum Einsturz, entwurzeln Bäume, überfluten alles, was nur 4,5 m über dem Meeresspiegel liegt. Allein Katrina tötete mehr als 1800 Menschen in den USA und in der Karibik... Für dieses Jahr haben die Hurrikan-Spezialisten 16 Stürme vorhergesagt, davon 8 bis 10 Hurrikans und davon 4 bis 6 starke. Wieder überdurchschnittlich viele.«

Die Folgen der Erderwärmung kommen also schneller auf uns zu, als die meisten Klimaforscher bisher prophezeiten. Der Meeresspiegel steigt rascher, die Eismassen Grönlands und des antarktischen Kontinents sind vom Abschmelzen bedroht, die Regenwälder drohen mangels Regen zu sterben. Manche Forscher sprechen von einer unkontrollierbaren Dynamik, die da in Gang kommt. Der wissenschaftliche Berater der britischen Regierung spricht von einer Gefahr, die »größer als der internationale Terrorismus« sei. Und das amerikanische Magazin Time warnt: »Seien Sie besorgt! Seien Sie sehr besorgt!«

Die Friedensbotschaft aus den Himmeln

Was machen die Menschen mit dieser Besorgnis? Die Politiker treffen sich auf Konferenzen und arbeiten Klimaschutzprogramme aus, die dann wieder liegen bleiben oder nur teilweise erfüllt werden. Wir wissen inzwischen, was die äußeren Ursachen der sich abzeich- nenden Katastrophen sind.
Doch wissen wir auch, was die tieferen Ursachen dafür sind, dass die Natur verstört ist und dass aus dem Kosmos der Schöpfung das Chaos des Menschen wurde? Es handelt sich letztlich um die Folgen des Fallgeschehens, das den Planeten verpolte und nicht nur das Verhalten der Menschen untereinander vergiftete, sondern auch ihr Verhalten gegenüber Natur und Tieren, ja sogar die negativen Eigenschaften der Krone der Schöpfung auf einen Teil der Tierwelt übertrug. In einer göttlichen Offenbarung aus dem Jahre 1996, die im August 2006 erneut über Radiosender ausgestrahlt wurde, sagte der Christus-Gottes-Geist unter anderem: »O ihr Menschen dieser Erde, blickt in die Naturreiche - Unfriede. Unfriede unter den Tieren. Die Erde ist am Bersten, die Natur vergiftet, so, wie die Herzen der Menschen vergiftet sind.« Ausführlich schildert Christus in dieser Offenbarung, warum alles durcheinander geriet und Mensch und Natur in Unfrieden sind.

Ebenso ausführlich nennt er auch die Lösung des Problems und fasst sie in folgenden Worten zusammen: »... So jeder Einzelne ganz allmählich den Frieden und die Liebe der Himmel in sich selbst aufbaut und ausstrahlt, wird auch in der Natur Friede sein. Die Tiere werden zu euch finden und mit euch Frieden halten. Die Blumen werden erblühen. Die Sträucher werden die Kräfte sammeln und euch erfreuen. Die Bäume werden gesunden. Gesunde Saat geht auf und ein gesundes Land, eine gesunde Erde wird erstehen, jedoch nicht durch das Reden über das Wort des Lebens, sondern durch das Tun.«


Bereits die heidnischen Priester trugen Frauenkleider und die Mitra   Papst Benedikt mit der Mitra 


Ein Oberpriester setzt sich in Positur

Aber im August 2006 erhob auch der Widersacher dieser prophetischen Botschaft erneut sein Haupt. Man hat sich an den neuen Träger der weißen Soutane und der roten Schuhe ja inzwischen gewöhnt. Wer sich vielleicht ab und an noch über diesen doch eher weiblichen Aufzug katholischer Würdenträger wundert, sei an die lange Tradition dieser Kleidung erinnert. Bereits die altägyptischen Priester der Muttergöttin Isis trugen Frauenkleidung - als Zeichen dafür, dass sie ihre Männlichkeit der großen Mutter-Gottheit opfern.
Aus der heidnischen Mutter-Gottheit wurde inzwischen die katholische »Mutter Gottes«.

Ihr heutiger Oberpriester, um den es nun geht, hatte also auf einem mächtigen goldbestückten Sessel Platz genommen, um sich von vier Journalisten interviewen zu lassen. Seine Gesprächspartner hatte er fast wie Schulbuben vor sich aufgereiht, nebeneinander auf einfachen Stühlen, auf denen man schon mangels Armlehnen nur gerade sitzen konnte. Artig leiteten gestandene Fernsehmoderatoren ihre Fragen jeweils mit der obligaten Anrede »Heiliger Vater« ein. Der Mann auf dem thronartigen Sessel, an dem nur noch die Quasten der biblischen Priesterkaste fehlten, ließ sich den blasphemischen Titel in gewohnter Manier gefallen, obwohl er als junger Theologe einmal gesagt haben soll, es sei »gefährlich«, wenn sich der Papst »Heiliger Vater« nennen lasse, denn das Wort Jesu stehe dagegen. Doch solche Gefahren machen ihm jetzt nichts mehr aus. Wer so furchtlos ist, hätte sich freilich auch an einen runden Tisch setzen können, um ein normales Gespräch zu führen. Doch ex cathedra spricht sich's eben leichter. Er tut es bedächtig und leise und kompensiert damit geschickt die pompöse Szene im Marmorsaal seines Landguts am Albaner-See. Hören wir ein wenig zu, was dabei herauskommt:

»Kälte gegenüber Gott«

Auf die leeren Kirchen in Deutschland angesprochen und gefragt, was er dazu sage, meint der Papst: »Glaube ist schwierig geworden, weil die Welt, die wir antreffen, ganz von uns selber gemacht ist und sozusagen Gott in ihr nicht mehr direkt vorkommt. Ihr trinkt nicht aus der Quelle, sondern aus dem, was uns schon abgefüllt entgegenkommt.«
Da hat er wirklich Recht: Seit 1700 Jahren verwehrt seine Kirche ihren Gläubigen den Trank aus der Quelle und bietet statt dessen ziemlich ungenießbare Dogmen an. Das Quellwasser des Urchristentums wurde verschmutzt und von Theologen in Flaschen abgefüllt, deren Inhalt die Menschen Gott entfremdete.
Josef Ratzinger hat als führender Schriftgelehrter und Großinquisitor seiner Institution wesentlich dazu beigetragen, dass das Bild eines zürnenden Gottes, der durch den Opfertod seines Sohnes versöhnt werden muss, aufrechterhalten blieb, dass der heidnische Marienkult weiterhin als christlich gilt, ja sogar, dass die grausame Inquisition verharmlost wurde, indem er öffentlich bekundete, sie habe ja auch ihre guten Seiten gehabt, weil mit ihr das rechtliche Gehör eingeführt worden sei. Wenn das nicht ein Fortschritt ist: Vor der Folterung und Hinrichtung wurden die Ketzer jetzt auch verhört.

»Untersuchung« durch Inquisitoren im Mittelalter - der heutige Papst sieht sich mit den Inqusitoren früherer Jahrhunderte auf einer Linie



Josef Ratzinger: »Die Inquisition war ein Fortschritt, weil Untersuchungen stattfanden« (im ARD-Magazin Kontraste, 3.03.2005) - Auf dem Bild ist in der Mitte der »Befragte« zu sehen, links wird seine »Aussage« von Kirchenvertretern protokolliert

Insgeheim weiß Ratzinger, was er und seinesgleichen angerichtet haben, wenn er weiter ausführt, dass der Westen jetzt von anderen Kulturen berührt werde, »in denen das originär Religiöse sehr stark ist, die auch erschrecken über die Kälte Gott gegenüber, die sie im Westen vorfinden.« In der Tat! Kann man gegenüber einem Gott, der so kalt ist, dass er seinen eingeborenen Sohn hinmetzeln lässt, wie es die Kirche lehrt, im Ernst erwarten, dass ihm die Menschen Wärme entgegenbringen? Ratzingers Institution hat ganze Arbeit geleistet, um den Menschen das Gottesbild eines liebenden Vaters gründlich auszutreiben. Deshalb sind heute die Kirchen so leer. Man hätte sich gewünscht, dass einer der Gesprächspartner wenigstens jetzt die Devotion abgelegt und kritisch zurückgefragt hätte, ob die Kirche für die Kälte Gott gegenüber, von der der Papst mit dem Ausdruck des Bedauerns sprach, nicht in erster Linie selbst verantwortlich sei.

Die Gemeinplätze eines Taktikers

Doch es erschien den braven Journalisten ungefährlicher, Papst Benedikt um ein paar außenpolitische Ratschläge zu bitten, wie man die »Entwicklung im Nahen Osten positiv beeinflussen« könnte. Der Mann in der weißen Soutane entgegnete auffallend eilfertig und bescheiden: »Wir haben natürlich keine politischen Möglichkeiten, und wir wollen auch keine politische Macht.« Wirklich nicht? Oder nur dann nicht, wenn es unbequem ist, die Finger im Spiel zu haben? Da zieht man dann lieber einen unverbindlichen Appell vor »an die Christen und an alle, die sich dem Wort des Heiligen Stuhls irgendwie verbunden oder von ihm angesprochen wissen«: Es sollten »die Kräfte mobilisiert werden, die erkennen: Krieg ist für alle die schlechteste Lösung.«

Ob sich Jesus von Nazareth mit solchen Gemeinplätzen zufrieden gegeben hätte? Für ihn war Krieg nicht eine von mehreren möglichen Lösungen, auch nicht die schlechteste, sondern ein in jedem Fall unzulässiges Verbrechen gegen die Menschen und eine Sünde gegen das 5. Gebot. Der Nazarener war Pazifist. Sein angeblicher Stellvertreter ist ein Taktiker, der für ein Imperium spricht, das bis in die jüngste Geschichte tief in die politischen und wirtschaftlichen Machenschaften dieser Welt verstrickt ist, in Diktaturen, in mafiose Geschäfte und vieles andere mehr, bis hin zu Aktienpaketen der Waffenproduzenten.
Sein Namensvorgänger Papst Benedikt XV. segnete im 1. Weltkrieg durch seine Priester die Armeen von Deutschland und Frankreich, die sich gegenseitig vernichteten und konnte gar nicht genug Militärpfarrer einstellen. Da nimmt es sich doch etwas merkwürdig aus, wenn Benedikt XVI. vor der Fernsehkamera über Kriege so biedermännisch daherredet.
Auch die Versuche, dem Papst mit Themen wie Jugend, Ehe und Familie, Aids und anderen brennenden Zeitfragen Konkretes zu entlocken, gingen im beiderseits wohlgefälligen Geplauder weitgehend unter. Die Jugend sei »auf der Suche nach Mehr« - der Glaube der Kirche biete sich als Antwort an. Ratzinger schwärmt von dem Jugendtreffen in Köln, obwohl die meisten Jugendlichen vermutlich gar nicht wissen, was sie alles nicht tun dürfen, wenn sie nach dem Beichtspiegel der katholischen Kirche leben würden.

Bei dem Stichwort Aids und Überbevölkerung weicht der Vertreter der katholischen Morallehre aus. Die Übervölkerung Afrikas und die Ausbreitung der Aids-Seuche wurden vom Kondomverbot der katholischen Kirche mitverursacht. Ratzinger ließ die Gelegenheit vorübergehen, in diesem Punkt Beweglichkeit zu signalisieren und von seiner hartherzigen Moral für die leidenden Menschen in Afrika Abstand zu nehmen.

 



Die Ausbreitung von Aids mit Millionen von Aids-Waisen wurden durch das Kondom-Verbot der katholischen Kirche mitverursacht

Zur Riege der Fragesteller gehörte auch der Programmdirektor des Bayerischen Rundfunks. Er macht sich Sorgen, dass das Christentum in Zukunft eher zur Privatsache einer Minderheit verkümmert. Als er seine Frage mit dem schwärmerischen Satz begann: »Heiliger Vater, von Europa aus hat sich das Christentum in alle Welt verbreitet«, gab ihm der Papst ein wenig Nachhilfeunterricht in Geschichte: »Entstanden ist das Christentum ja im Vorderen Orient, wie wir wissen«, bemerkte Professor Ratzinger nachsichtig lächelnd. Im Land bayerischer Barockkirchen ist das halt schwer vorstellbar. Aber von Bayer zu Bayer war man sich dann doch einig: Europa hat das aus dem Orient stammende Christentum »in seiner großen intellektuellen und kulturellen Gestalt weiter ausgebildet«. Ratzinger rühmt wieder einmal die »theologische Wissenschaft«, die hier entstand und hofft auf indische, afrikanische und kanadische Priester, die nach Europa kommen. Man darf gespannt sein, welche Migrationswelle da auf uns zukommt.

Die Mottenkiste der Geschichte

Dann stellt der ZDF-Vertreter eine Frage, die sinngemäß lautet: Gilt die Kirche heutzutage nicht vielfach als Bremser; wo bleibt das Positive für die Zukunftsgestaltung?
Leicht und wortreich geht dem Papst die Antwort von den Lippen, die sich bei näherem Hinhören allerdings als ziemliches Wortgeklingel erweist: Der christliche Glaube sei für den Dialog mit den anderen Kulturen kein Hindernis, sondern eine Brücke. Ob der Islam das auch so empfindet? Die neue Interkulturalität, so der Papst, brauche keine von Gott losgelöste Rationalität, sondern eine Rationalität, »die Gott in Einheit mit der Vernunft sieht«.
Meint er damit auch seine katholischen Dogmen, die heutzutage von den Menschen eigentlich eher als der Ausdruck der Unvernunft empfunden werden?
Doch der Theologieprofessor auf seinem päpstlichen Thronsessel besteht fast trotzig auf dem Gegenteil: »Das Wort, das wir haben, gehört nicht in die Mottenkiste der Geschichte, sondern es ist gerade jetzt notwendig.«
Ob das die große Anzahl der Katholiken, die am Sonntag nicht mehr zum Gottesdienst erscheint, ebenso sieht? Sind es die meisten von ihnen nicht längst leid, sich mit dem alten Kirchengrundsatz zu trösten, der da lautet: »credo quia absurdum« - ich glaube, obwohl es absurd ist?
Ist ein solcher Glaube nicht doch eher für die Mottenkiste als für die Zukunft der Menschheit bestimmt, vor allem, wenn man bedenkt, was dieser Glaube bewirkt hat: Hexenverbrennungen, Inquisition, Kriege und Völkermord?
Der Papst, der seinen Glauben als Zukunftsmodell anpreist, sollte nicht vergessen, dass der Stuhl Petri auf einem Riesenberg von Leichen steht.

 



Der Stuhl Petri steht auf einem Berg von Leichen: Millionen - »Heiden«, Moslems, Juden, »Ketzer«, »Hexen«, - wurden durch die Kirche grausam hingemetzelt

Apropos »Mottenkiste« und Zukunft der Kirche: Am Ende des Gesprächs kommt der Papst kurz auf die Frauen zu sprechen und erwähnt dabei Hildegard von Bingen, Katharina von Siena und Birgitta von Schweden. Damit gibt er zu, dass es immer auch Seher und prophetische Menschen gab, sogar weiblichen Geschlechts, und sogar solche, die den jeweiligen Päpsten zum Teil gewaltige Schwierigkeiten machten.
Offenbar meint Josef Ratzinger, er habe heute alles im Griff und habe von Propheten nichts mehr zu befürchten. Doch die Worte von Propheten lassen sich nicht wie Theologenweisheiten in Flaschen abfüllen - heute noch weniger als in der Vergangenheit.
Zunächst ein Beispiel aus der Vergangenheit: Im 17. Jahrhundert gab es einen bedeutenden Seher namens Emanuel Swedenborg, ein anerkannter Naturwissenschaftler seiner Zeit, der so manche Botschaft aus der geistigen Welt empfing und der äußeren Machtkirche ihren Untergang prophezeite: Das letzte Gericht der Apokalypse versinnbildlicht nach Swedenborg die Auflösung dieses Imperiums zugunsten der geistigen »Wiederkunft Christi« in einem »neuen Jerusalem«, dem kommenden Reich Gottes auf Erden.

Christus:
»Fürchtet euch nicht! Es gibt keinen strafenden Gott«

Vielleicht gehörten Emanuel Swedenborg und Birgitta von Schweden zu den erleuchteten Männern und Frauen, von denen in der eingangs zitierten Christus-Offenbarung die Rede ist. Was in den letzten 2000 Jahren bruchstückhaft durch die Botschaften solcher Männer und Frauen übermittelt wurde, wird heute von der umfassenden Prophetie durch die größte Prophetin nach Jesus von Nazareth der Menschheit offenbart: Die beginnende geistige Wiederkunft des Christus Gottes, die allmähliche Entstehung Seines Friedensreiches auf Erden und die Ablösung der äußeren Machtkirche durch ein Inneres Christentum.

Es gehört zur Tragik der gottsuchenden Seele des Menschen Josef Ratzinger, dass er sich auf den Papstthron verirrt hat und dass er sich der großen Gottesprophetie unserer Zeit verschließt. Er müsste von seinem Thron herabsteigen, die Reichtümer seiner Kirche verschenken, sein Dogmengebäude in der Mottenkiste der Geschichte verstauen und sich in den Strom der einfachen Pilger zu Christus einreihen, so wie es der Gottesgeist seit 30 Jahren jedem empfiehlt, der erkennt, dass das Kirchenchristentum mit dem wahren Christentum des Jesus von Nazareth nichts zu tun hat.

Aus einer dieser Offenbarungen aus der göttlich-geistigen Welt seien zum Abschluss ein paar Sätze zitiert:
»Seid bestrebt, Christus, der Ich Bin, in eurem Inneren an- und aufzunehmen. Dann geht ihr den Weg des Inneren und findet auch zu dem Reich des Inneren, das die Liebe ist... In Vorzeiten beteten die Menschen ihre Statuen an, Götter also - Götter des Feuers, des Wassers, den Gott des Krieges, der Luft und viele mehr. Diese strafenden und züchtigenden Rachegötter wurden dann dem einen Gott zugeschrieben, dem Gott der Liebe. Infolgedessen ist das so genannte Alte Testament falsch wiedergegeben... Warum? Weil die, die es so belassen, das Gesetz von Saat und Ernte ihren sogenannten Gläubigen nicht nahebringen. Denn all die kirchlichen Institutionen und ihre Führer müssten dann zugeben, dass sie selbst unter dem Gesetz von Saat und Ernte stehen. Für sie ist es angenehmer, den Gott der Liebe als den züchtigenden Rachegott, den Gott des Zornes zu beschreiben und zu belassen. So denken sie von sich hinweg und lenken von sich ab und wenden sich dem Zornesgott zu, und so führen sie auch ihre Gläubigen. Doch Ich, Christus, sage euch: Als Jesus von Nazareth habe ich den Gott der Liebe verkörpert, und als Christus Gottes bringe ich euch den Gott der Liebe, unseren ewigen Vater. Und somit verkörpere ich auch im Geiste und in Meinem Wort das Reich des Inneren, das Reich der unendlichen Liebe. Fürchtet euch nicht. Es gibt keinen strafenden Gott. Der Gott der Liebe kennt auch nicht die ewige Verdammnis. Dies wurde Ihm, dem Gott der Liebe, wieder zugesprochen, um die sogenannten kirchlichen Gläubigen in Schach und Zaum zu halten. Fürchtet euch nicht! Gott liebt euch. Er geht durch Mich, Christus, jedem Schaf nach.«

 



Seit 2000 Jahren angekündigt: Die geistige Wiederkunft des Christus Gottes und die Entstehung Seines Friedensreiches auf Erden

NEU: Reportagen vom friedvollen Land

 



Wir erleben in diesen Tagen eine große Zeitenwende. Abseits vom Geschehen auf der Weltbühne, ganz im Stillen, wurde damit begonnen, auf einem noch kleinen Stückchen Erde die Jahrtausende alte Idee des Friedensreiches Wirklichkeit werden zu lassen...

In dieser Sendereihe können Sie miterleben, wie Tiere vor dem Schlächter gerettet werden und eine neue Heimat finden. Sie erleben mit, wie der Biotop-Verbund, der Lebensraum für frei lebende Tiere wächst und gedeiht. Und Sie erfahren, in welch tier- und naturfeindlichem Umfeld das friedvolle Land entsteht und welche Hürden es zu überwinden gilt...

Informationen und Internet-TV: www.neu-jerusalem.de Sie können die Sendungen auch als VHS-Video oder DVD zum Preis von 9,90 Euro bestellen:

Sender Neu Jerusalem
Radio Santec GmbH
Marienstraße 1
97070 Würzburg
Tel. +49 931/3903-190
Fax: +49 931/3903-195
email: info@neu-jerusalem.de


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Neues von Bruno: Die Exekutionen in Bayern
Int. Demo zu Pfingsten: "Du sollst nicht töten!"