Gott ist in jedem Menschen! |
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Unsere Welt rutscht immer mehr inab den Abgrund. Ethik und Moral sind zu Fremdwörtern geworden in einer Gesellschaft, in der jeder nur an sich und seinen Vorteil denkt. Die Regierungen finden keinen Ausweg mehr aus den vielen Krisen. Die Kirchen haben keine Antwort auf die Fragen der Menschen und predigen eine Moral, die sie selbst nicht leben. Menschen führen Kriege gegen Menschen, und sie führen Krieg gegen die Tiere und die Natur. In dieser Zeit stellen sich immer mehr Menschen die Frage: »Wo ist Gott? Warum lässt er das zu?« |
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Jesus sprach in der Bergpredigt: »Wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler. Sie stellen sich beim Gebet gern in die Synagogen und an die Straßenecken, damit sie von den Leuten gesehen werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.« (Mt. 6,5-6) |
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»Näher, mein Gott, zu Dir«
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»Ohne Zwang und ohne Bindung - Näher, mein Gott, zu Dir!« heißt eine neue Sendereihe, die an jedem 1. Dienstag im Monat ausgestrahlt wird. Jeder, der möchte, kann sich auf den »Inneren Weg« begeben, auf dem wir lernen, bewusster zu leben und immer mehr die Sicherheit gewinnen: »Gott ist in mir«. Dazu gilt es, unsere Gedanken, unsere Worte und unsere Handlungen zu kontrollieren - denn wir haben die Zehn Gebote und die Bergpredigt als Richtschnur für unser Handeln mitbekommen - und unser Gewissen und unseren Verstand als Waage. Was wir also bisher an Allzumenschlichem, Egoistischem gedacht, getan und gesprochen haben, gilt es zu bereuen, wieder gut zu machen und nicht mehr zu tun. So verändert sich auf dem Inneren Weg unser Charakterbild zum Positiven. Wir finden immer mehr in die Einheit mit unseren Mitmenschen, mit der Natur und den Tieren. Eine große Hilfe ist dabei die Goldene Regel des Jesus von Nazareth: »Was du willst, das dir andere tun, das tu du ihnen zuerst«. Oder andersherum: »Was du nicht willst, das man dir tu, das füg´ auch keinem andern zu.« |
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Jesus war ein Mann des Volkes. Er saß auf keinem Thron, umgab sich nicht mit Gold und prunkvollen Gewändern. Bild: Gang nach Emmaus von Robert Zünd |
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Am Ende der Bergpredigt sprach Jesus: »Wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es nicht ein; denn es war auf Fels gebaut. (Mt 7, 24f) |
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