Auszüge aus dem »verbotenen« Flugblatt

Inquistion der Luther-Kirche gestern und heute

Landesbischof Friedrich, der gegenwärtige Amtsnachfolger von Meiser, gibt sich gern als friedliebender Biedermann. Doch gleichzeitig ist er für geistige Brandstiftung gegen Andersgläubige verantwortlich. Er ist nämlich der oberste Vorgesetzte von Wolfgang Behnk, der dafür bezahlt wird, gegen andere Religionsgemeinschaften und vor allem gegen Kirchenaussteiger mit üblen Verdächtigungen und Verunglimpfungen vorzugehen! Das ist moderne Inquisition!


Menschenverachtende Aussagen Luthers


Judenverfolgung: Juden seien »leibhaftige Teufel«; deshalb seien sie zu enteignen und als Gefangene zu halten oder zu vertreiben bzw. totzuschlagen. 1543, Tomos 8, S. 98b
»dass man ihre Synagogen oder Schulen mit Feuer anstecke« und »dass man ihren Rabbinern bei Todesstrafe verbiete weiter zu lehren«. (Luther: »Von den Juden und ihren Lügen«. Wittenberg, 1543)

Aufruf zum Töten der aufständischen Bauern: »Steche, schlage, würge hie wer da kann. Bleibst du darüber tod, wohl dir, einen seligeren Tod kannst du nimmerdar erlangen. Denn du stirbst im Gehorsam gegenüber dem göttlichen Wort und Befehl.« Wider die stürmenden Bauern, Weimarer Ausgabe der Lutherschriften

Verfolgung von Andersgläubigen, Predigern, Wiedertäufern: »Wenn sie gleich das reine Evangelium wollten lehren, ja wenn sie gleich Engel und Gabriel vom Himmel wären... Will er predigen, so beweise er den Beruf oder Befehl... Will er nicht, so befehle die Obrigkeit solchen Buben dem rechten Meister, der Meister Hans heißt (= dem Henker).« 1530, Tomos 5, S. 74 b ff. 

Antisemitismus Meisers

»Nazi-Bischof« Meiser: 2006 wollte die Lutherkirche ein Gedenkjahr zu seinen Ehren ausrufen


Der lutherische Landesbischof Hans Meiser, nach dem heute noch Straßen und Plätze benannt sind, predigte Antisemitismus. Originalton Hans Meiser: »Gegen diese Art von Verjudung unseres Volkes können wir nicht energisch genug ankämpfen.« - »Lasst uns zu Gott, zu unserem Herrn Christus beten für unser Volk, beten für Adolf Hitler«. »Ein Bischof unterm Hakenkreuz« titelte die Abendzeitung Nürnberg (6.3.06) und berichtete, dass Nürnberger Politker die geplanten kirchlichen Gedenkfeiern kritisieren.  

Landesbischof Friedrich


Skandal: Zwar sagte Landesbischof Friedrich nach heftigen Protesten einen geplanten Gottesdienst zum 50. Todestag Meisers ab. Doch er wehrt sich weiter gegen die Umbenennung der zahlreichen Meiserstraßen in Bayern. Wann wird sich die Kirche endlich von ihren antisemitischen Wurzeln lösen? 

Die Auswirkungen der Luthersekte in der Geschichte

Hexenverbrennungen

Luther forderte, Frauen mit geistigen und magischen Fähigkeiten zu foltern und zu töten. Historiker veranschlagen die Opfer des kirchlichen Hexenwahns auf ca. 60.000. Luther und die Luther-Kirche standen hierbei der Vatikankirche in nichts nach...


Antisemitismus und Judenverfolgung im 3. Reich


Hitler berief sich in seinem Antisemitismus ausdrücklich auf Luther und bemerkte in »Mein Kampf«: »Ich tue nur, was die Kirche seit 1500 Jahren tut, allerdings gründlicher«.

Der lutherische Landesbischof Hans Meiser, war ein militianter Antisemit. Er stand seiner Kirche von 1933 bis 1955 vor, hetzte bereits im Jahr 1926 gegen die jüdischen Mitbürger in Deutschland. So wurde er bereits Jahre vor Hitlers Machtergreifung zu einem der geistigen Wegbereiter der Judenverfolgung in Deutschland.

Der Bischof, dessen Lebenswerk die Luther-Sekte im Jahr 2006 eigens »bedenken« wollte (wovon sie nur öffentlicher Protest abhielt), schrieb:
- dass das »Umsichgreifen jüdischen Geistes zum allergrößten
Schaden für unser Volk wäre«
- dass »der jüdische Verstand etwas Zersetzendes, Ätzendes,
Auflösendes an sich hat«
- »Es liegt etwas durchaus Berechtigtes in der Forderung nach
Reinhaltung des Blutes. So wenig wir Mischehen etwa mit
naturalisierten Slaven gutheißen, so wenig können wir Mische-
hen zwischen Deutsch-Stämmigen und Juden billigen.«
- »Gegen diese Art der `Verjudung unseres Volkes´ können wir
nicht energisch genug ankämpfen.... Je überzeugter evange-
lisch unser Volk denkt und handelt, desto besser schützt es
sich gegen die von einem entarteten Judentum drohende
Gefahr.«


Tötung behinderter Kinder und Erwachsener

Die den evangelischen Behinderteneinrichtungen in Neuendettelsau in Bayern anvertrauten Menschen wurden in den Jahren 1940/41 schließlich mit Berufung auf die Staatslehre Luthers (Gehorsam gegenüber der Obrigkeit) den staatlichen Behörden ausgeliefert. Dass sie umgebracht werden, war den Verantwortlichen bekannt.



Die Auswirkungen der Lehre der Luthersekte heute

Entpersonalisierungssystem

Martin Luther spricht dem Menschen den freien Willen bei den entscheidenden Glaubens- und Lebensfragen ab. Der Mensch hat keine Freiheit, Gott zu suchen - er ist entweder von Gott oder dem Satan geritten: »Auf diese Weise ist der menschliche Wille mitten zwischen beide [Gott und Satan] gestellt, ganz wie ein Reittier, wenn Gott darauf sitzt, will er und geht, wohin Gott will ... Wenn der Satan darauf sitzt, will er und geht, wohin der Satan will. Und er hat nicht die Entscheidungsfreiheit...« (Weimarer Ausgabe 18, S. 635)


Verfassungsfeindlichkeit

Die Lehre der evangelischen Kirche kann demnach als verfassungsfeindlich eingestuft werden, denn das Deutsche Grundgesetz schreibt fest: »Die Freiheit des Glaubens... und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.« (Art. 4)


Rufmord als »Seelsorge«

Zwar darf man »Ketzer« und Andersgläubige heute nicht mehr dem Henker übergeben, wie es Luther anordnete, doch man kann sie durch Rufmord, Ehrabschneidung und geschäftsschädigende Verdächtigung an den Pranger stellen, wie es der »Seelsorger« Behnk mit Billigung seines Landesbischofs Friedrich tut. In der Meiserstraße in München (benannt nach dem »Nazi-Bischof« Meiser), in der Landesbischof Friedrich residiert, nennt man die Unterhaltung eines Rufmordnetzwerks gegen Kirchenaussteiger »Seelsorge«.



Bild: Der »Seelsorger« Wolfgang Behnk wird von der Luther-Sekte dafür bezahlt, gegen andere Religionsgemeinschaften und vor allem gegen Kirchenaussteiger vorzugehen


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