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Denk Mit Nr. 3, Feb. 2005
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Denk Mit Nr. 3, 2/2005, Seite 1 zur Vergrößerungsansicht anklicken
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Denk Mit Nr. 3, 2/2005, Seite 2
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Denk Mit Nr. 3, 2/2005, Seite 3
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Denk Mit Nr. 3, 2/2005, Seite 4
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Eminenzen, Exzellenzen und ein Ragout aus fünf Schweinezungen
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46 Bischöfe, Weihbischöfe, Erzbischöfe und Kardinäle, geben im Buch »Was Leib und Seele zusammenhält« ihre beliebtesten Leibspeisen zum Besten. Dass es dabei meist um gekochte und gebratene Tiere geht, kann man sich denken.
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Der Weihbischof von Augsburg steht auf Lachs, während Kardinal Lehmann Forelle vorzieht. Alles kommt unters Messer: Der Weihbischof von Hamburg vergreift sich an einem Lamm und betet dann »Lobe den Herrn!«
Ebenso der Erzbischof von Freiburg. Für den Bischof von Eichstädt muss eine Pute ihr Leben lassen, für den Weihbischof von Köln ein mageres Schwein. Für den Schmorbratenbraten des Bischofs von Würzburg, Dr. Friedhelm Hofmann, muss ein Rind getötet werden. Aber auch Ferkel, Wildschweine, Kälber und viele andere Lebewesen müssen für die Feinschmecker in den schwarzen Roben ihr Leben lassen. Selbst ein Ragout aus fünf Schweinezungen ist dabei.
Das Ganze ist deshalb so geschmacklos, weil der Mann, dessen Nachfolger sie vorgeben zu sein, ein Tierfreund und Vegetarier war. Dass davon nichts mehr in der Bibel steht, entbindet die Herren nicht der Verantwortung, die sie mit ihren Tierleichengerichten auf sich laden.
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Kirchenkochbuch: "Was Leib und Seele zusammenhält"
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Jesus war Tierfreund und Vegetarier
Denn die Bibel wurde im Auftrag des Papstes von Hieronymus im Sinne der entstehenden römischen Kirche zusammengestellt. Hieronymus selber war, wie Jesus und die Urchristen, Vegetarier und er schreibt in einem Brief, dass seit Jesus »nicht mehr erlaubt ist, Fleisch zu essen«.
Vegetarisches Urchristentum
Aber auch andere Kirchenväter wie z.B. Johannes Chrysostomus, Clemens von Alexandrien, Tertullianus, Gregor von Nazianz oder Augustinus waren entweder selbst Vegetarier oder berichteten über das vegetarische Urchristentum. Da kann man auch klar nachlesen: »Die Christen enthielten sich jeder Fleischnahrung« (Pilinius in einem Brief an Tarjan) - auch wenn das in der gefälschten und von Hieronymus an 3500 Stellen geänderten Bibel nicht mehr drin steht. Dass Leichenteile von Tieren, also Tier-Kadaver, Leib und Seele zusammen halten - wie der Buchtitel verspricht - ist möglich, denn Leidenschaft bindet die Seele an den Körper.
Kirchenlehrer Basilius der Große wusste noch: »Die Dünste der Fleischspeisen verdunkeln das Licht des Geistes«.
»Fleischspeisen verdunkeln den Geist«
Ob das Jesus gewollt hat? Sicher nicht! Er wollte nicht, dass Tiere, Mitgeschöpfe Gottes gequält, gemästet und für den Gaumenkitzel der Menschen getötet werden und der Mensch obendrein seine Seele mit diesem Frevel belastet. Immerhin haben 18 von den 46 Bischöfen ein fleischloses Gericht vorgeschlagen – aus welchem Grund auch immer.
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Wird Gott jetzt obdachlos?
USA: 64 Kirchen zu verkaufen um Opfer von Kindsmissbrauch durch Priester zu entschädigen
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Kirche mitten in Boston: Bald eine Luxuswohnung? Wegen der hohen Entschädigungszahlen an Opfer sexuellen Missbrauchs ist die Erzdiözese in Finanznot geraten
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Die Nachricht: US-Kirchen werden zu Luxuswohnungen
Teure Wohnungen in ehemaligen Kirchen werden in Boston gerade zum Luxusartikel. Die katholische Erzdiözese in Boston hat finanzielle Probleme und will deshalb 64 ihrer 357 Kirchen an Privatleute verkaufen... (Anmerkung zu den finanziellen Problemen: Die Erzdiözese Boston zahlt 85 Millionen Dollar Entschädigung an Opfer sexuellen Missbrauchs.)
Die Fragen:
Kirchen werden auch als Gotteshäuser bezeichnet. Warum? Na klar, weil nach kirchlicher Auffassung Gott darin wohnt. Was geschieht nun, wenn aus Kirchen Luxuswohnungen werden? Kann Gott die Miete für eine Luxuswohnung aufbringen und darf somit wenigstens in einer der Wohnungen weiterleben? Oder hat Gott kein Geld für eine Luxuswohnung? Dann wird er womöglich obdachlos und ist zukünftig unter der Brücke zu finden? Die Diskussion dieser Fragen ist nur für Theologen geeignet, da sie Gott jahrelang studierten und deshalb an die Existenz Gottes in Steinhäusern glauben.
Antwort für alle Nicht-Theologen:
Gott ist nicht in Kirchen aus Stein zu finden! Freie Christen wissen darum, denn sie kennen die Worte des Jesus von Nazareth: »Das Reich Gottes ist in euch.« (Lukas 17,21)
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Martin Luther: "Der Papst ist ein Teufel!"
Der Papst überrage in seiner Verderbtheit die des höllischen Drachen und die ganze Gemeinheit der Helfershelfer des Teufels. ( R. BÄUMER, Martin Luther und der Papst, S. 96) Und wenn der Papst der Teufel ist, dann sind seine Bischöfe und Kardinäle des Teufels Generäle. Trotzdem legt die evangelische Kirche heute viel Wert auf »Ökumene«. Wir stellen in einem Offenen Brief die Frage an Bischof Huber von der evangelischen Landeskirche in Bayern: »Warum, Herr Huber, befassen Sie sich so sehr mit des Teufels Generälen? Wenn Sie die Fragestellung ablehnen, müssen Sie sich die Frage gefallen lassen, ob Sie die Lehre Luthers kennen und befolgen?«
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Luther: »Der Teufel wirket durch den Papst«
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Martin Luther bezeichnete die Päpste als Feinde Gottes, unvernünftige Narren, Statthalter des Teufels
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Offener Brief an Bischof Huber
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evangelische Landeskirche Bayern
Sehr geehrter Herr Bischof Huber,
immer wieder hört man von Ihren intensiven Ökumenebemühungen - z.B. ein Treffen mit Kardinal Lehmann im Südwest-Fernsehen - um der derzeit drohenden »Ökumenischen Eiszeit« entgegenzuwirken. Bei der 10. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland war der katholische Weihbischof Gerhard Feige eingeladen, und am 22. Februar wird ein Podiumsgespräch stattfinden, bei dem auch Bischof Professor Dr. Gerhard Ludwig Müller, der Vorsitzende der Ökumene-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, zugegen sein wird. Als »Meilenstein« und als »wichtigstes Element einer ökumenischen Entwicklung« bezeichneten Sie das Gespräch mit Papst Johannes Paul II. über die Ökumene im August des vergangenen Jahres. Durch diesen Besuch brachten Sie den Dank der evangelischen Kirche an den Papst zum Ausdruck für die vielen mutigen Schritte in Richtung Ökumene, die der Papst in seiner Amtszeit unternommen hat. Eingeladen zu diesem Rombesuch wurden Sie von dem für Ökumene zuständigen Kurienkardinal Walter Kasper, um Gespräche über die Zukunft der Ökumene zwischen der EKD und der katholischen Kirche zu führen. Warum engagieren Sie als Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche Deutschlands, deren Gründer bekanntlich Martin Luther ist, sich so stark für die Ökumene? Wo sich doch die Einstellung Ihres Religionsgründers Luther in einem seiner Worte wiedergeben lässt: Der Papst ist der Teufel! - Die logische Konsequenz daraus: Die katholischen Kardinäle sind des Teufels Generäle! Warum, Herr Huber, befassen Sie sich so sehr mit des Teufels Generälen? Sie lehnen diese Fragestellung ab? Dann darf ich Sie fragen, ob Sie die Lehre Luthers kennen und sie auch befolgen.
Um Ihnen ggf. bezüglich der Lehre Luthers auf die Sprünge zu helfen und den Lesern des offenen Briefes die Möglichkeit zu geben, die Lehre Luthers im Originalwortlaut kennenzulernen, darf ich einige Zitate anfügen:
In Luthers Schrift »Heerpredigt gegen die Türken« von 1529 ist z.B. zu lesen:
- »Ich glaube, dass der Papst ein vermummter und leibhaftiger Teufel ist, weil er der Endchrist ist.«
Aus Luthers Schrift »Wider das Papsttum vom Teufel gestiftet« (23. 3. 1545) stammen folgende Zitate:
- »... Sie schmücken sich mit dem Namen Christi, des hl. Petrus und der Kirche, obwohl sie doch voll sind von den ärgsten Teufeln in der Hölle, voll, voll, und so voll, dass sie nichts denn eitel Teufel ausspeien, auswerfen und schneuzen können. ... Nun sehen wir, dass er [der Papst] mit seinen römischen Kardinälen nichts anderes ist, denn ein verzweifelter Spitzbube, Gottes und Menschen Feind, der Christenheit Verstörer und des Satans leibhaftige Wohnung ...«
- »Denn der Teufel, der ja das Papsttum gestiftet, der redet und wirket alles durch den Papst und den römischen Stuhl. Was man aber dem Teufel glauben soll, als dem Mörder und Vater aller Lügen, soll ja ein Christ wohl wissen (Joh 8).«
- »Da hast du den Papst, was er sei und wo er herkomme, nämlich ein Gräuel aller Abgötterei, von allen Teufeln aus dem Grund der Hölle hervorgebracht.«
- »Wer dem Papst gehorsam ist, der wird selig; er aber, der Papst selbst, als der Fels, soll niemand gehorsam und unterworfen sein. Da hast du des geistlichen Rechts und aller Dekretalen Summe und ganzes Verständnis, woraus du deutlich entnehmen kannst, dass der Papst und sein Papsttum ein Teufelsgespenst ist aus verkehrtem, verfälschtem Verständnis von Mt 16, d. i. aus Lügen, Gotteslästerungen, als dem Teufel aus dem Hintern geboren.« - »So hab ich doch... das erste Stück... so klar und gewaltig ausgeführt, dass gottlob kein gut christlich Gewissen anders glauben kann, denn dass der Papst nicht sei noch sein kann das Haupt der christlichen Kirche, noch Statthalter Gottes oder Christi, sondern ist das Haupt der verfluchten Kirche der allerärgsten Buben auf Erden, ein Statthalter des Teufels, ein Feind Gottes, ein Widersacher Christi und Zerstörer der Kirche Christi, ein Lehrer aller Lügen, Gotteslästerung und Abgöttereien, ein Erzkirchendieb und Kirchenräuber der Schlüssel, aller Güter beider, der Kirchen und der weltlichen Herrn, ein Mörder der Könige und Hetzer zu allerlei Blutvergießen, ein Hurenwirt über alle Hurenwirte und aller Unzucht, auch die nicht zu nennen ist, ein Widerchrist, ein Mensch der Sünden und Kind des Verderbens, ein rechter Werwolf.«
- »Die teuflische Päpsterei ist das letzt Unglück auf Erden und das näheste, so alle Teufel tun können mit all ihrer Macht. Gott helfe uns, Amen.« (Alle Zitate aus: Martin Luthers Werke, Weimarer Ausgabe)
Nur einige wenige Zitate von Martin Luther, die seine Einstellung gegenüber dem Papst wohl unmissverständlich zum Ausdruck bringen. Damit darf ich Sie, Herr Bischof Huber, am Ende dieses Briefes an die Ausgangsfrage erinnern: Warum befassen Sie sich so sehr mit des Teufels Generälen?
In freudiger Erwartung Ihrer Antwort verabschiede ich mich mit freundlichen Grüßen
Hiltrud Beil
Anmerkung für unsere Leser: Wir haben nichts gegen die Menschen, die Mitglied in einer der beiden Großkirchen sind - es geht um das Regime
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Der Unfug der Jagd und die Naturkatastrophen
Wenn sich die Natur selbst reguliert - wozu brauchen wir dann Jäger? Hat dieses blutige Hobby im 21. Jahrhundert noch eine Berechtigung? Wird der Mensch ernten, was er gesät hat?
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"Nebenform menschlicher Geisteskrankheit"
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Die bayerische Forstverwaltung betätigt, dass Wild über eine „raffinierte Geburtenregelung“ verfügt - es ginge also doch ohne Jagd.
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Die Bayerische Staatsforstverwaltung veröffentlicht zur Zeit eine interessante Erklärung zum Thema »Notwendigkeit der Jagd«. Dort heißt es wörtlich: »Schalenwild verfügt zwar über eine raffinierte Geburtenregelung. Wenn es zu viele werden, bringen die weiblichen Tiere weniger Junge zur Welt, bekommen auch in einem Jahr überhaupt keine Jungen, werden später geschlechtsreif und gebären mehr männliche als weibliche Jungtiere.« (Internet: http://www.forst.bayern.de/jagd_inbayern )
Die Natur reguliert sich selbst
So deutlich wurde von staatlicher Seite in Deutschland bisher noch nie das bestätigt, was Tierfreunde und Jagdgegner schon immer sagen: Die Natur ist auch ohne Eingriff des Menschen in der Lage, sich selbst zu regulieren. Die Schöpfung Gottes hat es nicht nötig, vom Menschen verbessert zu werden, schon gar nicht durch schwer bewaffnete Lusttöter, die Geschöpfe, die Gott geschaffen hat, abknallen. Zu dieser Schlussfolgerung kommt die Bayerische Staatsforstverwaltung dann allerdings nicht. Um den Lusttötern nicht den Spaß am hinterhältigen Abknallen von wehrlosen Geschöpfen zu verderben, macht sie eine logische Kehrtwendung und behauptet: »Die Geburtenregelung setzt viel zu spät ein. Erst wird die Ernährungsgrundlage ruiniert, also die Jungbäume oder die Feldfrüchte. Dann erst wird die Konkurrenz der Tiere untereinander spürbar.« Dies ist eine durch nichts zu belegende Behauptung. Dort, wo der Mensch nicht vorkommt, gibt es solche Probleme mit Sicherheit nicht. Dort, wo der Mensch Wälder und Felder naturgemäß bewirtschaftet, ebenfalls nicht, denn dann ist genügend Raum für Mensch und Tier. Deshalb stimmt auch die weitere Rechtfertigung für die Jagd nicht: »Es gehe deshalb kein Weg an einer Regulierung der Wildbestände vorbei, denn Wölfe und Luchse, die als einzige tierische Räuber für ein Gleichgewicht zwischen Pflanzen- und Pflanzenfressern sorgen könnten, leben bei uns nicht mehr.« Dies ist eine der stereotypen Falschaussagen der Jägerlobby. Man wundert sich, dass auf dieses Jägerlatein immer noch Menschen hereinfallen. Wer hat denn die Wölfe und Luchse ausgerottet? Die Jäger sind es gewesen! Und dort, wo es so genannte tierische Räuber gibt, wie beispielsweise den Fuchs, schießt ihn der Jäger massenweise ab, damit er den Hasen selbst zu Tode hetzen kann. Wissenschaftler haben längst belegt: höhere Wirbeltiere regulieren ihre Anzahl von Natur aus selbst. Und: Die Anzahl der Pflanzenfresser reguliert die Zahl der Beutegreifer - und nicht umgekehrt.
»Besonders feiger Mord am chancenlosen Mitgeschöpf...«
Eines zeigt die Internetseite der Bayerischen Staatsforstverwaltung deutlich: Regierungsamtliche Stellen befürworten den gewaltsamen Eingriff in die Natur, in die göttliche Schöpfung, durch den Menschen. Im Klartext hört sich das so an: »Die vernünftigste Form der Regulation von Schalenwildbeständen in der Kulturlandschaft ist die Jagd.« Der erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Prof. Dr. Theodor Heuss, sagte hierzu bekanntlich: »Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf.« Und für die Motivationslage derer, die die Jagd ausüben, lieferte er ebenfalls eine Erklärung: »Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit.« Vor allem aber bedeutet Jagd eine überaus grausame, brutale und qualvolle Art, wehrlose Mitgeschöpfe zu Tode zu martern.
Über zwei Drittel der Deutschen lehnen diese blutige Hobby ab
Warum wird dieses Gemetzel eigentlich von Politikern und Regierungsvertretern gebilligt oder sogar gefördert, wo doch nach den Umfragen der letzten Jahre über zwei Drittel der Bevölkerung dieses schändliche Treiben ablehnt? Liegt es nur daran, dass viele Politiker, wie beispielsweise der Bayerische CSU-Abgeordnete Jürgen Vocke, selbst diesem Hobby des Lusttötens verfallen sind?
Die Kirche befürwortet das Töten
Wer sich mit den Jubelpostillen der Jägerlobby näher befasst, findet auch die Antwort auf diese Frage. Die Hauspostille des Bayerischen Jagdverbandes, »Jagd in Bayern«, 2/2005, z.B. ist voll von euphorischen Berichten über so genannte »Hubertusmessen«. Es ist die Kirche, die das Töten befürwortet: nicht nur in den Hühnerghettos, den Massenvernichtungsställen und den Schlachthäusern, sondern auch den Krieg in Wald und Flur. Seitenweise wird denn auch über unzählige dieser Messen berichtet, in denen sich Kirchenfunktionäre zu Aussagen versteigen wie: »Ich sehe in den Jägern in erster Linie Anwälte von Gottes Schöpfung, die sich der Verantwortung stellen und Tierarten vor dem Aussterben retten« oder zu der zynischen Bemerkung, Hubertus stehe als »ein Zeichen zur Umkehr und Besinnung«. Zynisch deshalb, weil der historische Hubertus die Schändlichkeit seines Treibens erkannt und die Jagd aufgegeben hat. Anstatt die Jäger daran zu erinnern und sich von ihrem schändlichen Tun zu distanzieren, fördert die Kirche dies im Gegenteil, um ihre Prunktempel und ihre Kassen zu füllen.
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Hubertus entsagte der Jagd
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»Hubertus, warum jagst du mich?« Der Legende nach erblickte Hubertus im Geweih des Hirsches ein Kreuz und entsagte fortan der Jagd
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»Du sollst nicht töten!« - Bleibt ein Verstoß gegen dieses Gebot ohne Folgen?
Offenbar glauben sowohl die Kirche als auch die Jäger, der ständige Verstoß gegen das göttliche Gebot »Du sollst nicht töten« werde ohne Folgen bleiben. Vielleicht wollte die Kirche den Folgen dadurch aus dem Weg gehen, dass sie das Fünfte Gebot in einer ihrer jüngsten Bibelfälschungen von »Du sollst nicht töten« in »Du sollst nicht morden« geändert hat. - Töten ist jetzt also erlaubt. Dies passt vielleicht in das Weltbild und in das Lehrgebäude der Amtskirchen, widerspricht jedoch diametral der friedvollen Lehre des Jesus, des Christus. Eigentlich müssten, wenn nicht schon die konfessionell gebundenen Jäger, doch wenigstens die Funktionäre der Konfessionen Angst davor haben, was die Folgen eines ständigen Verrats an der Schöpfung Gottes sein werden. Denn der von ihnen so hoch verehrte Apostel Paulus schreibt in ihrer eigenen Bibel in dem Brief an die Galater 6, 7: »Täuscht euch nicht: Gott lässt keinen Spott mit sich treiben; was der Mensch sät, wird er ernten.«
Umweltkatastrophen - menschliche Ursachen?
Für nüchtern denkende Wissenschaftler scheint diese Gesetzmäßigkeit von Ursache und Wirkung eine Selbstverständlichkeit zu sein. Wochenlang hörte man das Lamento der konfessionellen Vorbeter in öffentlichen Auftritten nach der Flutwelle in Südostasien, wieso Gott so etwas zugelassen habe. Die Presseagentur AP meldet am 8. Februar 2005, die Flutwellen in Südostasien hätten nach Einschätzung von Wissenschaftlern geringere Folgen gehabt, wenn die Umwelt dort nicht geschädigt gewesen wäre. Korallenriffe und Mangrovenwälder hätten die Funktion von Puffern gegen Stürme und Flutwellen, so ein Mitarbeiter am Zentrum für Marine-Tropen-Ökologie in Bremen. Die Riffe seien z.B. durch Überdüngung mit ungeklärten Abwässern instabil geworden und umgefallen. Hier zeigt sich also der Zusammenhang zwischen Auswirkungen von Umweltkatastrophen und den von Menschen gesetzten Ursachen. Und was Kardinäle, Bischöfe, Priester und andere Zeremonienverwalter nicht wissen wollen oder nicht wissen und den Menschen als »Geheimnisse Gottes« verkaufen - in Wahrheit eine ungeheure Blasphemie -, ist heute für jeden klar denkenden Menschen kein Geheimnis mehr. Die Zeitschrift »Funkuhr« fasst dies in Heft 5 vom 5.2.2005 in der Frage zusammen: »Der geschundene Planet. Fluten, Stürme, Dürre: Immer neue Katastrophen bringen Tod und Verderben. Wütet die Erde so fürchterlich, weil der Mensch sie zunehmend zerstört?« Der Autor zählt die aktuellen Naturkatastrophen und Klimaveränderungen auf, er zeigt aber auch auf, wie der Mensch die Erde malträtiert: »Wir heizen die Welt auf - wir schlagen Wunden in die Wälder - wir verändern das Gesicht der Erde -«, und er beendet seinen Beitrag mit den Worten: »Die Erde wehrt sich ...«
»Was der Mensch sät, wird er ernten«
»Was der Mensch sät, wird er ernten«, sagt Paulus. Nur das andauernde Gemetzel der Lusttöter in Wald und Flur soll ohne Folgen bleiben? Und mit Folgen sind nicht etwa die ca. 40 Jäger gemeint, die sich im vergangenen Jahr selbst oder gegenseitig mit ihren martialischen Waffen erschossen haben. Die Erde kennt auch andere Mittel und Wege, das artgerechte Gleichgewicht zwischen Mensch, Natur und Tieren wiederherzustellen. Aber davon wollen die Urheber nichts wissen. Durch ihre Würdenträger schieben sie lieber die Schuld für das, was den Menschen dann trifft, Gott in die Schuhe. Da ist nur der zu bedauern, der auch noch freiwillig den Repräsentanten eines solchen Brutalgottes seinen Obolus leistet. Aber jeder Mensch hat ja seinen Verstand mitbekommen. Es liegt an ihm, ob er ihn nutzt oder nicht.
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Jagd: Die meisten Deutschen sind dagegen
EMNID-Umfrage vom 09.09.2004: »76,3% der Deutschen lehnen die Jagd ab oder stehen ihr kritisch gegenüber«
EMNID-Umfrage vom 09.09.2003: »78% sind der Auffassung, dass Jagdausübung durch Hobbyjäger eher schlecht ist«
GEWIS-Institut vom 29.07.2002: »80% sind für ein Verbot der Jagd als Freizeitsport oder für die völlige Abschaffung der Jagd«
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Görings Jagdtrophäen im Münchner Jagdmuseum
Braune Traditionspflege im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum in München: Gezeigt werden die Jagdtrophäen von Hitlers Reichsjägermeister Hermann Göring!
Das Magazin »Zeitspiegel« des Bayerischen Fernsehens (9.02.2005) brachte den unglaublichen Skandal an den Tag: An der schönsten Stelle des Museums hängen Hirschgeweihe, die der zweitmächtigste Mann des dritten Reiches, Hermann Göring, geschossen hat. Mit keinem Wort wird im Museum auf die Person des Schützen Göring eingegangen, der unter Hitler mit der »Endlösung der Judenfrage« beauftragt war. Der Leiter des Museums verteidigte gegenüber dem BR die Ausstellung: »Sie müssen Göring in seiner Zeit sehen, er ist halt auch ein Bestandteil der Jagdgeschichte«.
Ein Bestandteil der Jagdgeschichte ist Göring wirklich - und zwar ein bedeutender: Unter Reichsjägermeister Göring wurde 1934 das Reichsjagdgesetz erlassen. Die Jagd hatte nach Auffassung von Göring die Aufgabe: »den triebhaften Neigungen des wehrhaften deutschen Mannes Folge zu leisten.« Kennzeichnend für die Jagd im Nationalsozialismus war die Trophäenorientierung.
Nach dem Krieg wurden in der Bundesrepublik zwischen 1949 und 1950 Landesjagdgesetze erlassen, die in ihren Grundzügen wesentlich dem Reichsjagdgesetz der Nationalsozialisten entsprachen: An die Stelle des Reichsbundes Deutsche Jägerschaft trat der Deutsche Jagdschutz-Verband; das jagdliche Brauchtum und die Trophäenorientierung dagegen wurde nicht.
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Fotos: Jägerhochsitz in Unterfranken
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Nebenbei bemerkt: Die Stadt München - und damit den Steuerzahler - kostet das Jagdmuseum jährlich 45.000 Euro. Vorsitzender der dazugehörigen Stiftung »Deutsches Jagd- und Fischereimuseum« ist der Präsident des Landesjagdverbands Bayern, Prof. Dr. Jürgen Vocke - genau der CSU-Abgeordnete Vocke, der kürzlich wegen seiner fürstlichen Nebeneinkünfte als Jägerpräsident in die Schlagzeilen geriet...
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Haben Frauen eine Seele?
Nachgefragt bei Kirchenlehrern
»Die Frau muss das Haupt verhüllen, weil sie nicht das Ebenbild Gottes ist.« (Ambrosius, Kirchenlehrer, 339-397)
»Das Weib ist ein minderwertiges Wesen, das von Gott nicht nach seinem Ebenbilde geschaffen wurde. Es entspricht der natürlichen Ordnung, dass die Frauen den Männern dienen.« (Augustinus, 354-430, bedeutender Kirchenlehrer)
»Die Frau ist ein Missgriff der Natur... mit ihrem Feuchtigkeits-Überschuss und ihrer Untertemperatur körperlich und geistig minderwertiger...eine Art verstümmelter, verfehlter, misslungener Mann...die volle Verwirklichung der menschlichen Art ist nur der Mann.« (hl. Thomas v. Aquin, Kirchenlehrer, 1225-1274)
»Wenn du eine Frau siehst, denke, es sei der Teufel! Sie ist eine Art Hölle!« (Papst Pius II., 1405-1464)
»Die größte Ehre, die das Weib hat, ist allzumal, dass die Männer durch sie geboren werden.« »Will die Frau nicht, so komm' die Magd!« (Martin Luther, Gründer der evangelischen Kirche)
»Eine Frau soll still zuhören und sich ganz unterordnen. Ich gestatte es keiner Frau zu lehren und sich über den Mann zu erheben. Zuerst wurde ja Adam erschaffen, und dann erst Eva.« (Papst Johannes Paul II. in Bezugnahme auf Paulus, 1988)
An alle Frauen: Wie lange wollt ihr euch das noch gefallen lassen? Schon in der Johannes-Offenbarung in der Bibel heißt es: »Gehet [tretet] aus von ihr mein Volk, damit ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden und empfanget von ihren Plagen!«
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Tödlicher Mist
Artensterben durch Gülle
Wo vermuten Sie eine größere Artenvielfalt: In der Stadt oder auf dem Lande? Auf dem Lande natürlich, da ist schließlich die Welt noch in Ordnung. Falsch geraten! Die »gute Landluft«, sprich: der Güllegestank, der einem fast den Atem nimmt, ist alles andere als gut. Sie verrät vielmehr, dass gerade ein Killer am Werk ist: die Gülle.
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Gülle Mikroorganismen vernichtet, Kleinstlebewesen erstickt und somit - wer hätt’s gedacht - Hauptverursacher am Rückgang der Arten ist!
Gülle: Hauptverursacher für Artenschwund
Der Zoologe, Evolutionsbiologe und Ökologe Josepf H. Reichholf hat belegt, was keiner für möglich gehalten hätte: Nicht etwa die Industrie, nicht die Autoabgase, nicht die starke Besiedelung sind Schuld am Artensterben, sondern die Landwirtschaft mit ihrer Gülle. 15 Millionen Rinder, 24 Millionen Schweine werden in Deutschland unter erbärmlichsten Bedingungen gehalten, 110 »Großvieh-Einheiten« pro Quadratkilometer (die landwirtschaftliche Viehhaltung erzeugt dabei nebenbei bemerkt dreimal soviel Abwasser als alle 82 Millionen Menschen in Deutschland).
Massentierhaltung erzeugt 3x so viel Fäkalien wie 83 Mio. Deutsche
Die Gülle, die diese 15 Millionen Rinder, 24 Millionen Schweine verursachen - was macht man damit? Man kippt sie auf die Felder - und das bleibt nicht ohne Folgen. Der in der Gülle enthaltene Stickstoff wird für die Tier- und Pflanzenarten zum Erstick-Stoff. Das Ergebnis: 350 verschiedene Vogelarten fand der Zoologe auf einem kleinen Park-Areal mitten in München. Hingegen auf dem Lande: »Da sind mitlerweile schon die Spatzen selten geworden...«.
Sie wollen was gegen Artensterben tun? - Werden Sie Vegetarier!
Die Lösung? Man muss an den Anfang der Todeskette gehen und das Übel bei der Wurzel packen: Es ist letztlich das Steak, das Kotlett, der Schweinerücken, den wir auf unseren Tellern haben. Denn ohne Fleischkonsum keine Massentierhaltung. Ohne Massentierhaltung kein Gülle-Abfallproblem. Ohne Gülle-Abfallproblem keine Entsorgung auf die Felder - und schon bliebe die Artenvielfalt erhalten. So einfach ist das! Sie wollen was gegen das Artensterben tun? Werden Sie Vegetarier!
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Hauptursachen des Artenrückgangs in Mitteleuropa:
Landwirtschaft mit ihrer Gülledüngung 78% Jagd, Fischerei, direkte Verfolgung von empfindlichen Arten 12% Industrie < 3 % Verkehr < 2 % Bau- und Siedlungstätigkeit 2 % andere 3 %
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