Stoppt die Abzocker!

Petition an den deutschen Bundestag:


Gerechtigkeit zwischen Staat und Kirche!

In Deutschland wächst die Armut. Die Löcher im Staatshaushalt und in der Rentenkasse werden immer größer. Die Zahl der Arbeitslosen liegt zwischen 5 und 6 Millionen, und jedes zehnte Kind lebt unterhalb der Armutsgrenze. Der Finanzminister ruft zum Sparen auf, die Unternehmer zur Absenkung der Löhne, die Renten sind nicht mehr sicher und das Arbeitslosengeld wird auf Sozialhilfeleistungen zurückgestutzt. Der Umbau bzw. Abbau des Sozialstaats von einst ist in vollem Gange, weil alle den Gürtel enger schnallen müssen. Wirklich alle?

Neben einer dünnen Oberschicht, die immer reicher wird, während die Mehrzahl des Mittelstandes und der Unterschichten immer ärmer werden, gibt es die großen Kirchen, die von staatlichen Sparmaßnahmen unberührt bleiben. Sie erhalten weiter uneingeschränkt ihre bisherigen Subventionen in Milliardenhöhe. Diese vielfältige Bevorzugung der Kirchen ist für viele Bürger ein Ärgernis: zum einen deshalb, weil sie zu den reichsten Organisationen des Landes gehören; zum anderen deshalb, weil immer weniger Menschen ihre Gottesdienste besuchen (nur mehr ca. 7 % der Bevölkerung), weshalb die Frage auftaucht, wem die staatliche Subventionierung der Amtskirchen eigentlich zugute kommt - den wenigen Kirchenbesuchern oder einer aufgeblähten Kirchenbürokratie?

Der Reichtum der Kirchen

Die beiden großen Kirchen sind in Deutschland eine Wirtschaftsmacht mit einem Gesamtvermögen von ca. 500 Milliarden Euro. Mit insgesamt 50.000 Unternehmen sind sie in fast allen Branchen wirtschaftlich tätig mit einem Gesamtumsatz von mehr als 125 Milliarden Euro pro Jahr. Damit liegen die Kirchen auf Platz 2 hinter Daimler Chrysler.

Der Gesetzgeber muss handeln

Deshalb verlangt eine Petition an den Deutschen Bundestag endlich mehr Gerechtigkeit zwischen Staat und Kirche! Bei der gegenwärtigen Finanzlage sei es nicht länger vertretbar, dass zu Lasten der Haushalte von Bund, Ländern und Gemeinden den beiden Amtskirchen jährlich finanzielle Vorteile in Höhe von nicht genau bekannten zweistelligen Milliardenbeträgen zufließen – teils durch direkte Zuwendungen, teils durch Einnahmeverzicht des Staates. Geforderte Sofortmaßnahmen:
Genaue Bestandsaufnahme aller den Kirchen zugute kommenden finanziellen Zuwendungen von Bund, Ländern und Gemeinden, Streichung der steuerliche Absetzbarkeit der Kirchensteuer, Schluss mit den Steuerbefreiungen der Kirchen und die Ablösung der Staatsleistungen an die Kirchen gemäß Art.140 GG!

Schließen auch Sie sich den Forderungen an! Den Text der Petition finden Sie unter
www.ge-recht.info oder Sie können ihn bestellen bei der

Initiative
STOPPT DIE ABZOCKER
Am Vogelherd 17
97295 Waldbrunn


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