Immer weniger wollen evangelisch sein - wie lange will der Staat noch zahlen?
Allein die in der EKD vereinigten evangelischen Kirchen haben in den letzten fünf Jahren 1,2 Millionen Mitglieder verloren (idea, 4.11.06). Trotzdem kassieren die evang. Kirchen weiterhin über 7 Milliarden Euro jährlich Subventionen für innerkirchliche Zwecke (Pfarrerausbildung, Bischofsgehälter, Baumaßnahmen, Steuerbefreiungen usw.). Für beide Großkirchen zahlt der Staat an die 14 Milliarden Euro jährlich - zusätzlich zu den Kirchensteuern und aus dem allgemeine Steuertopf! Dabei müsste der Staat alle gesetzestreuen Religionsgemeinschaften gleich behandeln. Doch wann tut er es endlich? Jetzt fällt allmählich auch noch das wichtigste Argument für die Milliardengeschenke an die Kirche weg - ihre Mehrheit in der Bevölkerung. Ihr Anteil an der Bevölkerung schrumpft massiv und liegt jetzt schon je Großkirche nur um die 30 %).
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