»Es gibt hier grundsätzliche Rechtsfragen, die nach einer höchstrichterlichen Entscheidung geradezu schreien.« Während der Vorsitzende Richter Ansgar Schäfer diese Worte aussprach, konnte ein Wildschwein, das vor dem Gerichtsgebäude auf einer Karre lag, schon lange nicht mehr schreien. Denn ein Jäger hatte es totgeschossen.
1. Knall: Abgeknalltes Wildschwein vor dem Gerichtsgebäude
Dem Keiler, einem prächtigen Tier von etwa zwei Zentner Gewicht, war zwei Nächte zuvor bei völliger Dunkelheit in den Bauch geschossen worden. Das tödlich verletzte Tier schleppte sich mit letzter Kraft in das Eigenjagdrevier des Gutes Terra Nova bei Würzburg, wo es nach Stunden qualvollen Leidens verendete und erst am nächsten Tag gefunden wurde.
Die Landwirte nahmen es kurzerhand mit zur Gerichtsverhandlung – als anschauliches Beispiel dafür, weshalb sie das Ruhen der Jagd in ihrem Revier beantragt haben und deshalb auch vor Gericht ziehen.
2. Knall: Frage an die Richter: Ist einer von Ihnen Jäger?
Das abgeknallte Wildschwein sollte an diesem Vormittag nicht der einzige »Knalleffekt« bleiben. Den nächsten steuerte der Anwalt der Kläger, Dr. Christian Sailer, bei, als er die Richter fragte, ob einer von ihnen ein Jäger sei. Denn wer selbst die Jagd ausübe, könne schwerlich objektiv über das Begehren der friedvollen Landwirte entscheiden, auf ihrem eigenen Grund und Boden nicht länger zur Jagd gezwungen zu werden. Als die Richter sich weigerten, diese Frage zu beantworten, lehnte Sailer sie vorsorglich wegen Befangenheit ab.
3. Knall: Vorsitzender Richter Schäfer ein Jäger - Ablehnung wegen Befangenheit
Als dieser Antrag abgelehnt wurde, ließ der Anwalt den Knall los: Er wisse, dass der Vorsitzende Richter Schäfer Jäger sei – und lehne deshalb konkret ihn wegen Befangenheit ab. Der Richter geriet ins Stocken, druckste herum, wollte aber nichts eingestehen. »Offenbar ist es ehrenrührig, wenn man als Jäger benannt wird«, meinte im Anschluss ein Zuschauer. Nach kurzer Beratung bügelte das Gericht auch den zweiten Befangenheitsantrag ab.
4. Knall: Anwalt und Kläger verlassen Gerichtssaal
Und nun kam der nächste Knall, mit dem niemand gerechnet hatte: Der Anwalt und die Kläger zogen unter Protest aus dem Gerichtsaal aus! Rechtsanwalt Dr. Christian Sailer erklärte, dies sei keine ernstzunehmende Veranstaltung, die Entscheidung sei offenbar schon längst gefallen. Mit einer seriösen Verhandlung sei unter diesen Umständen nicht mehr zu rechnen. Daher müsse die Verhandlung nun ohne den Anwalt und ohne die Kläger stattfinden. Mit den Klägern verließen auch etwa 100 Tierfreunde den Saal, die zuvor mit gespannter Erwartung den Beginn einer juristischen Premiere verfolgt hatten: Erstmalig in Deutschland versucht ein Grundstücksbesitzer, der Inhaber eines Eigenjagdreviers ist, sich dem behördlichen Jagdzwang zu entziehen.
Erstmalig in Deutschland: Besitzer einer Eigenjagd klagt gegen behördlichen Jagdzwang
Man darf in Deutschland zwar den Kriegsdienst mit der Waffe verweigern, jedoch nicht den Kriegsdienst in Feld und Flur gegen die wehrlose Kreatur. Und ein muslimischer Metzger darf, unter Berufung auf seinen Glauben, Tiere bei vollem Bewusstsein schächten, wie das Bundesverfassungsgericht erst wenige Tage vor diesem Prozess festgestellt hatte. Ein friedliebender Mensch darf sich aber nicht unter Berufung auf sein Gewissen und seinen Glauben weigern, ein Tier töten oder quälen zu lassen – sobald er ein Grundstück innerhalb eines Jagdreviers besitzt.
Mit Füßen getreten: Staatsziel Tierschutz und Gewissensfreiheit
Wie will man das logisch denkenden Menschen erklären – vor allem im Ausland? Ein slowenisches und ein spanisches Fernsehteam waren eigens angereist, um Antworten auf diese Frage zu finden. Die nach dem Prozess abgegebenen Äußerungen der Behördenvertreter, die den Landwirten das Ruhen der Jagd verweigern, ließen sich schlicht mit der dumpfen Tradition des »Das ham´ mer schon immer so gemacht« zusammenfassen. Man müsse eben die Gesetze einhalten. Was sie aber nicht tun! Denn zum einen berücksichtigen sie nicht, dass das Jagdgesetz durchaus die Möglichkeit des Ruhens der Jagd im Ausnahmefall vorsieht. Und zum anderen gehört zu diesen Gesetzen nun mal auch der Artikel 4 des Grundgesetzes: »Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.« Dieses Grundrecht auf Religionsfreiheit, das im Fall des muslimischen Metzgers über das Staatsziel »Tierschutz« in der Verfassung gestellt wurde, blieb in diesem Fall außen vor. Das Gericht, ohne die Klägerseite weiter tagend, versuchte es mit einem juristischen Trick: Das Grundrecht gelte nur für natürliche Personen, nicht für die klagenden Landwirte, die ihren Hof und ihr Eigenjagdrevier in Form einer Personengesellschaft bewirtschaften. Dabei wurde schon vor Jahrzehnten selbst dem katholischen Jungvolk, das sich ebenfall zu einer juristischen Person zusammengeschlossen hatte, »religiöse Betätigung« zugebilligt, wenn es Altkleider sammelte. Und statt rechtschaffenen Bürgern dieses Staates ihre Grundrechte zuzugestehen, ergingen sich die Behörden in Horrorszenarien von zahlenmäßig explodierenden Wildschweinhorden, die bei einem Ruhen der Jagd ganze Wälder und Felder auffressen würden. Dass diese Spekulationen fachlich nicht belegbar sind und zudem zahlreiche Widersprüche aufweisen, kümmerte das Gericht nicht, das die Behördenaussagen rundweg als »zutreffend« einstufte. So war die skurrile Veranstaltung vor fast leeren Plätzen rasch beendet. Wer, von der ziemlich langweilig gewordenen Verhandlung angeödet, einen Blick aus dem Fenster warf, konnte in der Herbstsonne hoch droben die Marienfestung betrachten, zu deren Füßen das Würzburger Verwaltungsgericht in schöner Symbolik errichtet wurde. Die Marienburg, jahrhundertelang der Wohnsitz der Würzburger Bischöfe, steht für die Macht der Kirche, die bis heute den Staat und somit auch große Teile der Justiz beherrscht. Unter katholischer und lutherischer Flagge ist Tiere töten und Tiere quälen eine pure Selbstverständlichkeit – jedoch nicht unter dem Zeichen des Jesus, des Christus, auf den sich die friedvollen Landwirte von Terra Nova berufen. Wie die ersten Christen lehnen sie jegliche Gewalt ab; töten und verspeisen keine Tiere. Sie bauen ihre Nahrungsmittel ohne Chemiegifte und Kunstdünger, aber auch ohne Mist und Gülle an. Sie haben ein bundesweit einmaliges privates Biotopverbundsystem errichtet, in dem auch Weidetiere wie Rinder und Schafe eine neue Heimat gefunden haben – befreit von der Angst, eines Tages vom Schlächter abgeholt zu werden. Kirche, Behörden und Jägerlobby bilden noch immer einen fast undurchdringlichen Filz. Insofern ist es bereits ein Erfolg, wenn der scheinheilige Klüngel öffentlich sichtbar gemacht wird – noch dazu vor ausländischen Fernsehkameras. Dazu gehört ein Richter, der Jäger ist und es nicht zugeben will. Später stellte sich heraus, dass sogar noch ein zweiter Richter Jäger ist - ausgerechnet der »Berichterstatter« Gehrsitz, der die Urteilsgründe formuliert. Mit ins Bild passt auch ein Landrat Waldemar Zorn, dessen Landratsamt den Antrag auf Ruhen der Jagd abgelehnt hat, und der lange Jahre der oberste Kolping-Bruder in der Diözese Würzburg war. Er ist als Vorgesetzter der Jagdbehörde seines Landkreises auch für die Turbulenzen verantwortlich, die in den letzten Wochen immer wieder Aufsehen erregten: Wildschweinhorden, die z.B. durch Veitshöchheim bei Würzburg rasten und erhebliche Sachschäden anrichteten – aufgeschreckt durch einen hemmungslosen Jagdbetrieb, für den zeitweise fast sämtliche Schonzeiten außer Kraft gesetzt wurden. So wird die Sozialstruktur der Rotten zerstört, die Wildschweine vermehren sich und sind kaum noch zu kontrollieren. In die Schuhe schieben will man die Situation aber den Gegnern der Jagd ... Wer noch selbst denken kann, der durchschaut das Spiel. Und er macht sich vielleicht auch Gedanken, wenn er durch das Fenster des Gerichtssaals die Kinder gesehen hat, die frühmorgens von ihren Müttern in den Kindergarten im Nachbargebäude gebracht wurden. In was für eine Welt wachsen diese Kinder hinein? In eine Welt der dumpfen »Tradition«, in der das Tieretöten weiterhin zum Alltag gehört? Oder in eine Welt, in der das Gewissen von Menschen, die ein Mitgefühl mit allen Kreaturen der Schöpfung haben, geachtet wird? Der Rechtsstreit jedenfalls wird weitergehen – wenn es sein muss bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte nach Straßburg.
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Ist es wieder soweit? Warum die Kirche gegen Andersgläubige vorgeht - Das Leitbild der Urchristen auf der ganzen Erde ist Jesus, der Christus. Seine Lehre ist ihr Weg. Die Prinzipien des Jesus, des Christus, sind die höchste Ethik und Moral. Ihm, dem erhabenen Gottessohn, Jesus, dem Christus, folgen wir nach, ohne Riten und Dogmen. Seine Lebensanweisungen sind unübertreffliche Kennzeichen dafür, dass Gott, der Ewige, die Liebe, das Leben, die Freiheit, die Einheit, die Brüderlichkeit und Gerechtigkeit ist. Mit den folgenden Gedanken möchte ich auf den Worten des Jesus, des Christus, aufbauen, auf der göttlichen Wahrheit, die Er den Menschen als Nazarener gegeben hat.
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TERRA NOVA - Das Friedensland Seit dem Wiederaufleben des Urchristentums Anfang der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts ist der Schutz von Tieren und Natur, die Achtung vor dem Leben in allen Bereichen, ein wesentlicher Bestandteil des Glaubens der Urchristen. Von Anfang an redeten die Urchristen von heute nicht nur über Tierschutz, sondern sie setzten Zeichen. Tiere sind die Freunde der Menschen, kein Tier wird geschlachtet oder sein Kadaver gegessen. Als Tierschützer sind Urchristen Vegetarier. Für die urchristlichen Landwirte ist selbstverständlich: »Wir sind Tier- und Naturschützer, keine Mörder und Räuber der Natur!« Tiere, die aus erbärmlichen Verhältnissen befreit und vor dem Schlächter gerettet werden konnten, haben auf dem Friedensland eine neue Heimat gefunden, wo sie ihrer Art entsprechend leben und sich entfalten können.
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Urchristen sind Tier- und Naturschützer Urchristen im Universellen Leben haben Achtung vor der göttlichen Schöpfung, vor dem Leben in allen seinen Formen. Für sie ist es selbstverständlich: Die Unverletzbarkeit des Lebens von Menschen, aber auch von Tieren und der gesamten Natur, ist nicht nur zu bejahen, sondern es gilt, sich für dieses Prinzip auch aktiv einzusetzen. Urchristen treten ein für die Rechtlosen in unserer Gesellschaft, für die Tiere und die Natur. Dies ist für sie eine Frage von Ethik, Moral und Anstand, die von den Zehn Geboten Gottes und von der Bergpredigt des Jesus, des Christus, unmissverständlich beantwortet wird. Seit dem Wiederaufleben des Urchristentums Anfang der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts ist der Schutz von Tieren und Natur, die Achtung gegenüber dem Leben in allen Bereichen, ein wesentlicher Bestandteil des Glaubens der Urchristen.
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Stoppt kirchliche »Brandstifter«! Warum wird eine von Behörden gelobte und staatlich anerkannte Privatschule Privatschule von »Pfarrer« Fragner verunglimpft? - Bei Staatsempfängen und auf Pressekonferenzen gibt sich der evangelisch-lutherische Landesbischof Johannes Friedrich als Ehrenmann: Er entschuldigt sich für den Antisemitismus seiner Kirche und spielt das von ihm zunächst ausgerufene Gedenkjahr für seinen braunen Amtsvorgänger Hans Meiser wenig später wieder herunter. Doch hinter den Kulissen unterhält der kirchliche Biedermann gefährliche »Brandstifter« wie die Pfarrer Behnk und Fragner, die, getreu dem Vorbild ihres Kirchengründers Martin Luther, Andersgläubige »zum Henker« wünschen. Besonders aggressiv werden sie, wenn es um die Urchristen im Universellen Leben geht.
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Vergleichen Sie: Was wollte Jesus? Was will der Stuhl Petri? - Jesus lehrte: »Wer mit dem Schwert kämpft, wird durch das Schwert umkommen.« Und: »Liebet eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen.« - In den Kreuzzügen wurden im Auftrag des Stuhles Petri bis zu 22 Millionen Menschen umgebracht. Während der Inquisition (13. bis 18. Jahrhundert) ließ der Stuhl Petri bis zu 10 Millionen Menschen töten. Heute sterben zwar keine »Ketzer« mehr auf dem Scheiterhaufen, aber statt Mord gibt es den Rufmord: Andersgläubige werden verleumdet, weil kirchliche »Sektenbeauftragte« Rufmord-Kampagnen anzetteln, die zu sozialer und beruflicher Diskriminierung führen.
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Die »guten Sitten« der Vatikankirche: Am Stuhl Petri klebt Blut: In den Kreuzzügen wurden im Namen der Kirche bis zu 22 Millionen Menschen getötet. Die Inquisition forderte bis zu 10 Millionen Tote. Andersdenkende wurden von der Kirche verfolgt, gefoltert und verbrannt. Die Zahl der Opfer des kirchlichen Hexenwahns liegen bei 50.000 bis 70.000, die Mehrzahl davon in Deutschland. Zwischen 1941 und 1943 wurden in Kroatien etwa 750.000 orthodoxe Serben ermordet - unter maßgeblicher Beteiligung katholischer Geistlicher und mit stillschweigender Billigung des Vatikans.
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Der Reichtum der Kirche ist Blutgeld Wie kam der Reichtum der Kirche überhaupt zustande? Darüber redet man so gut wie nicht. Vermutlich, weil der immense Kirchenreichtum zum großen Teil auf kriminelle Weise zustande gekommen ist. Dabei ist die materielle und finanzielle Bereicherung an den Gläubigen durch die Vatikan- und Lutherkirche nicht eine Sache von Einzelfällen, sondern sie gehört zum System dieser Institutionen von Anfang an.
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Ist das Mittelalter wirklich vorbei? Das Mittelalter spukt noch in den Köpfen. Dafür hat die Kirche schon gesorgt. Heute brennen zwar - weil von Staats wegen verboten - keine Scheiterhaufen mehr. Aber eine Talkshow oder Magazinsendung zur besten Sendezeit, in der kirchliche Lügen und Verleumdungen über eine religiöse Minderheit breitgetreten werden, kann einer gesellschaftlichen Hinrichtung gleichkommen. Und die Kirchen verstehen ihr Geschäft. Schließlich sitzen sie in allen Rundfunkräten...
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Treibjagd gegen friedfertige Landwirte »Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.« Die Wahrheit dieses Wortes von Schiller erfahren urchristliche Landwirte und Tierbetreuer im Raum Würzburg fast täglich. Ihr »Vergehen«: Sie haben rund um das Gut Terra Nova fast 20 km Hecken angelegt, außerdem Bauminseln, Feuchtbiotope, Steinbiotope, dazwischen chemiefrei bebaute Felder, auch Weiden und Unterstände für Schafe und Rinder, die sie vor dem Schlächter bewahrt haben. Denn Urchristen achten das Leben. Sie »nützen« die ihnen anvertrauten Tiere nicht zum Schlachten und Verzehren, sondern sie betreuen diese bis an deren Lebensende - als kleine Wiedergutmachung für das, was Menschen seit Jahrtausenden Tieren antun.
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Was macht friedvolle Menschen gefährlich? Wer in die Geschichte blickt, wird immer wieder auf Bewegungen stoßen, die an das frühe Christentum anzuknüpfen versuchten. Sie wurden ausnahmslos von der kirchlichen Inquisition verfolgt und meist ausgerottet. Warum?
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Darf man Tierfreunde zum Tieretöten zwingen? Prozess vor dem Bayerischen Verwaltungsgericht wurde zur Gerichtsposse - Tierfreunde hatten Antrag auf Ruhen der Jagd auf ihrem Grund und Boden gestellt - doch zwei von drei Berufsrichtern waren Jäger... - »Es gibt hier grundsätzliche Rechtsfragen, die nach einer höchstrichterlichen Entscheidung geradezu schreien.« Während der Vorsitzende Richter Ansgar Schäfer diese Worte aussprach, konnte ein Wildschwein, das vor dem Gerichtsgebäude auf einer Karre lag, schon lange nicht mehr schreien. Denn ein Jäger hatte es totgeschossen.
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Klimawandel: Gott hat rechtzeitig gewarnt Wer »zu früh« warnt, den bestraft die Kirche - Mancher altgediente Umweltschutz-Aktivist reibt sich im Jahr 2007 verwundert die Augen: Alle reden plötzlich vom Klimawandel und tun so, als ob sie schon immer Umweltschützer gewesen wären. Doch bei genauerem Hinsehen erweist sich das viele Gerede als Mogelpackung, denn Ursachenforschung wird kaum betrieben; wichtige Aspekte werden ausgeklammert. Und diejenigen, die seit 30 Jahren vor der Katastrophe gewarnt haben, werden bis heute als lästige »Sektierer« mundtot gemacht - mit den bewährten Mitteln der modernen Inquisition. Darum geht es in dem neuen Buch »Der Schattenwelt neue Kleider«: einerseits um den Klimawandel, andererseits um den 30-jährigen Krieg gegen den prophetischen Geist, Gott.
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Ratzinger, der »Großinquisitor« Heute heißt er Papst Benedikt: Im ARD-Magazin Kontraste (vom 03.03.2005) äußerte sich der damalige Kardinal Ratzinger - heute Papst Benedikt - zu seinem Titel »moderner Großinquisitor«. Und siehe da: Ratzinger hatte mit dem Begriff »Inquisitor« überhaupt kein Problem - im Gegenteil!
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Inquisitionsprozess in Würzburg Kann die Wahrheit beleidigend sein? - Die Wahrheit kann weh tun - aber kann sie auch beleidigen? In Würzburg wurde ein Journalist verurteilt, weil er über die Kirche die Wahrheit sagte. »Es gehörte schon immer zum Leben eines Menschen, der aus katholischer oder lutherischer Sicht ein ‚Ketzer' und ‚Häretiker' ist, früher oder später auch einmal mit der Justiz Bekanntschaft zu machen. Leider auch noch im 21. Jahrhundert.« Richter und Staatsanwalt vor dem Amtsgericht Würzburg schauen schon etwas irritiert, als sie solche Worte von einem Angeklagten vernehmen, der keineswegs zitternd und zagend vor ihnen steht, sondern gelassen hinzufügt: »Wer sich wehrt, soll offensichtlich eingeschüchtert oder gar kriminalisiert werden.«
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Pfarrer Haack und die neue Inqusition Pfarrer Haak, »Begünder« der neuen Inquisition - Sektenjagd in Deutschland: Deutschland hat eine sehr gute Verfassung, die unter anderem ausdrücklich eine Diskriminierung von Minderheiten verbietet und eindeutig Religionsfreiheit gewährleistet. - Wie ist es dann möglich, dass Menschen, die in Frieden mit der Natur und den Tieren leben wollen, so übel mitgespielt wird, wie in dieser Zeitung beschrieben?
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Ein »Pfarrer« als Arbeitsplatzvernichter Manche Leute haben schon einen merkwürdigen Arbeitsplatz. Wolfgang Behnk zum Beispiel, lutherischer Pfarrer in Diensten der bayerischen Landeskirche, wird von seinem Landesbischof Johannes Friedrich dafür bezahlt, dass er zum Telefon greift, sobald er etwas über Aktivitäten von Kirchenaussteigern erfährt.
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Der Wolf und die »guten Sitten« »Seid auf der Hut vor dem Wolf«, sagt die Geißenmutter zu den sieben Geißlein, »wenn er hereinkommt, so frisst er euch alle mit Haut und Haar«. - Offenbar muss das Märchen jetzt umgeschrieben werden, weil eine solche Warnung gegen die »guten Sitten« verstößt.
Dieser Ansicht scheint jedenfalls die Firma Wolf(!)-Werbung aus Fürth zu sein. Regional-Werbungsleiter Alexander Allstadt lehnte einen Kino-Werbespot des Verlages »Das Wort« für das Buch »Wer sitzt auf dem Stuhl Petri?« ab, weil dieser Spot nach seiner Meinung »gegen die guten Sitten« verstoße.
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»Hängt sie auf! An die Wand stellen!« Ist es wieder soweit? - Ein dunkler Raum. Verqualmte Luft, Bierdunst. Vorne steht ein untersetzter, bärtiger Mann, der wild gestikuliert und sich regelrecht in einen demagogischen Rausch hineinsteigert, von »Heimat« spricht, die man »verteidigen« müsse, von Feinden, vor denen man »keine Achtung zu haben brauche...«
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Kein Arbeitsplatz, keine Wohnung für Ketzer! »Stehen Sie dem Universellen Leben nahe?« Diese Frage kann auch im Deutschland des 20. und 21. Jahrhunderts darüber entscheiden, ob eine Wohnung oder ein Marktstand gemietet, ein Feld verpachtet, ein Gebäude verkauft oder ein Grundstück erschlossen wird.
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Trennung von Staat und Kirche? Staat und Kirche: Ross und Reiter! - Wir haben in Deutschland in der Verfassung offiziell die Trennung von Kirche und Staat. Dies ist im Grundgesetz festgeschrieben. In der Realität ist davon aber wenig zu spüren. Besonders, wenn man aus der Kirche ausgetreten ist, um friedlich nach urchristlichen Prinzipien mit Gleichgesinnten zu leben...
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Landrat Zorn und der Gedächtnisverlust Ein verleumderischer Inquisitor spielt Saubermann - Weil ihnen die Gemeinde Greußenheim das friedliche Leben schwer macht, haben die Urchristen einen Brief an Minister Sinner geschrieben, mit dem Antrag eine eigene Gemeinde bilden zu dürfen. Doch bevor der Minister antworten konnte, meldeten sich Landrat Zorn, der ehemalige Hettstädter Bürgermeister, zu Wort und - wie sollte es anders sein - der Hettstädter Lokalschreiber Tilman Toepfer von der Main Post. Beide führen bekanntlich seit Jahren einen Feldzug gegen die Urchristen. Wegen Zorns Aussagen als Bürgermeister wurden gegen die Gemeinde bereits 1993/94 dreimal gerichtlich Ordnungsgelder (5.000, 7.500, 10.000 DM) verhängt. Doch daran kann er sich heute offenbar nicht mehr erinnern...
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Wehret den Anfängen! Was geschieht, wenn eine Minderheit beständig verleumdet wird, sie aber kaum jemand, weder ein Politiker noch ein Journalist, in Schutz nimmt? Es geschehen Übergriffe.
Der Unterschied ist nur: Wenn dies einem Mitbürger mit dunkler Hautfarbe oder einem Behinderten geschieht, ist die Empörung - zu Recht - groß. Wenn jedoch eine religiöse Minderheit betroffen ist, zucken alle nur mit den Achseln.
Niedere Instinkte und Ängste vor dem »Andersartigen« sind leicht zu wecken. Kirchenvertreter wissen das. Die Auswirkungen sind entsprechend.
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