Klimawandel: Gott hat rechtzeitig gewarnt

Wer »zu früh« warnt, den bestraft die Kirche

Mancher altgediente Umweltschutz-Aktivist reibt sich im Jahr 2007 verwundert die Augen: Alle reden plötzlich vom Klimawandel und tun so, als ob sie schon immer Umweltschützer gewesen wären. Doch bei genauerem Hinsehen erweist sich das viele Gerede als Mogelpackung, denn Ursachenforschung wird kaum betrieben; wichtige Aspekte werden ausgeklammert. Und diejenigen, die seit 30 Jahren vor der Katastrophe gewarnt haben, werden bis heute als lästige »Sektierer« mundtot gemacht - mit den bewährten Mitteln der modernen Inquisition. Darum geht es in dem neuen Buch »Der Schattenwelt neue Kleider«: einerseits um den Klimawandel, andererseits um den 30-jährigen Krieg gegen den prophetischen Geist, Gott.



Seit 30 Jahren warnt Gott über das prophetische Wort durch Gabriele vor bevorstehenden Katastrophen und ruft die Menschen auf Frieden zu schließen - mit den Mitmenschen, den Tieren und der Mutter Erde. Von der Kirche wird diese Prophetie seit 30 Jahren bekämpft und verleumdet.


Kann man durch Energiesparen oder den Einbau von Sonnenkollektoren die Welt retten? Kann man durch ein Konzert, das in sieben Weltstädten gleichzeitig stattfindet, die Klimakatastrophe aufhalten? Fast könnte man als Zeitungsleser oder Fernsehgucker mittlerweile diesen Eindruck haben. So manchen nüchternen Zeitgenossen beschleicht jedoch längst das mulmige Gefühl, dass hier mit großem Tamtam der Eindruck erweckt werden soll, man habe ja immer noch alles im Griff auf dem sinkenden Schiff.
Dabei sagt uns schon die eigene Lebenserfahrung, dass grundlegende Fehlentwicklungen, die sich über längere Zeit aufgebaut haben, nicht von heute auf morgen durch ein paar (ohne Zweifel sinnvolle und notwendige) äußere Maßnahmen korrigiert werden können. Dazu wäre zunächst einmal gründliche Ursachenforschung nötig: Wie konnte es überhaupt dazu kommen?

Vereinzelte kritische Stimmen weisen darauf hin, dass in der aktuellen Klimadiskussion ein bemerkenswerter blinder Fleck existiert: Kaum jemand spricht z.B. von den verheerenden Auswirkungen der Viehhaltung und insbesondere des exzessiven Fleischkonsums der Weltbevölkerung auf das Weltklima. Ein Drittel der eisfreien Erdoberfläche ist mit Viehweiden bedeckt, auf einem Drittel der Ackerfläche wird Futter für das Vieh angebaut - und laufend werden weitere Waldflächen für Weiden und Futtermittelanbau gerodet. Auf der anderen Seite fehlt es 800 Millionen Hungernden an Nahrung. Rinder und andere Nutztiere stoßen zudem in großen Mengen das aggressive Treibhausgas Methan aus - und der Anbau von Futtermitteln verschlingt gigantische Mengen an Treibstoff, Kunstdünger und Pestiziden. Die Welternährungsorganisation FAO schätzt den Beitrag der Viehzucht zum globalen Treibhauseffekt auf 18 Prozent - das ist mehr als der gesamte globale Verkehr in die Luft pustet. Eine einfachere und kostengünstigere Klimaschutzmaßnahme gibt es kaum: Weniger Fleisch und Milchprodukte verzehren! Doch weshalb wird dies weitgehend ausgeblendet?
Weil kaum jemand noch ein Herz für die Tiere hat - vielleicht für verhätschelte Haustiere, das ja, aber nicht für die »Nutztiere«, die auf dem Teller zu landen haben. Die eigentlichen Ursachen der Klimakatastrophe liegen nicht in unzureichender Technik, sondern in der Einstellung des Menschen zur Natur, die er noch immer als auszubeutende Sache betrachtet, einschließlich der Tiere.

Kirchliche Naturverachtung

Doch diejenigen, die für diese geistige Verwahrlosung der westlichen Zivilisation historisch verantwortlich sind, tun so, als ob nichts wäre: die Kirchen. Jahrhundertelang haben sie den Menschen das Mitgefühl für Natur und Tiere als »heidnischen Pantheismus« ausgetrieben, haben Tieren die Seele abgesprochen und die Natur als »Sache« verachtet, die der Mensch als »Krone der Schöpfung« nicht zu seinem angeblichen Seelenheil benötigt.

Und nun, wenn die Zeichen der Zeit auf Katastrophenalarm stehen, schlüpfen die Kirchenvertreter rasch in die Rolle der Immer-schon-dafür-Gewesenen. Im Herbst 2006 macht sich die katholische Bischofskonferenz Deutschlands in einem eigenen »Klimapapier« für Maßnahmen gegen den Klimawandel stark, zitiert seitenlang längst bekannte Wissenschaftsergebnisse, ergeht sich in Wortgeflimmer - vergisst aber bezeichnenderweise, die Tiere und ihr durch den Menschen verursachtes Leid auch nur zu erwähnen.

Der Bock ernennt sich wieder mal selbst zum Gärtner. Wer hat es bemerkt? Es blieb einer religiösen Minderheit vorbehalten, den Skandal beim Namen zu nennen. Bei den Urchristen im Universellen Leben liegt der Schutz von Natur und Tieren sozusagen in der Familie, denn ihr Vorbild Jesus von Nazareth kam nicht nur für die Menschen, sondern auch für die Tiere zur Welt. Ende 2006 brachten sie ein bemerkenswertes Buch heraus: »Der Schattenwelt neue Kleider - Die Inquisition der Jetztzeit - Klimawandel: Gott hat rechtzeitig gewarnt.« In diesem Buch weisen sie nach, dass nicht nur wachsame Wissenschaftler, sondern auch der Gottesgeist bereits vor rund 30 Jahren vor der sich anbahnenden Klimakatastrophe warnte. In unzähligen Botschaften aus dem All, die in diesem Buch ausführlich zitiert werden, warnte Gott durch die Stimme Seiner Prophetin und Botschafterin Gabriele die Menschen davor, die Erde weiterhin nach ihrem Gutdünken zu malträtieren.

Und was taten die Kirchen? Sie griffen tief in die Mottenkiste der Vergangenheit und reaktivierten die Inquisition, notdürftig an die veränderten Zeiten angepasst: Statt Scheiterhaufen leuchten die Schlagzeilen kirchenhöriger Boulevardblätter, statt Verbrennungen werden öffentliche Hinrichtungen in Talkshows und Magazinsendungen zur besten Fernsehzeit veranstaltet. Und wie im Mittelalter ziehen Inquisitoren, jetzt »Sektenbeauftragte« genannt, durch die Lande und »warnen« vor den »gefährlichen« Ketzern, hetzen die Bevölkerung gegen diejenigen auf, die es wagen, die Zehn Gebote Gottes und die Bergpredigt des Nazareners ernst zu nehmen, die für vegetarische Ernährung eintreten und auf eigene Kosten Lebensräume für Natur und Tiere schaffen.
»Pfui Teufel!« schreien sie, die Priester und Pfarrer, die Bischöfe und Kardinäle, die Päpste, die sich mit ihrem Verhalten seit Jahrtausenden gegen Gott und Seine Gebote gestellt haben. »Da tanzt jemand aus der Reihe!« Und sie rufen nach dem Staat, so wie es ihre Vorgänger auch getan haben, wie schon die Pharisäer nach dem römischen Staat riefen, um die gefährliche »Sekte des Nazareners« zu beseitigen. Und der Staat eilt herbei, er ernennt eigene Inquisitoren, er behindert die »Ketzer«, wo er nur kann, lässt sie durch seine Behörden und auch so manches Gerichtsurteil schikanieren. Denn Thron und Altar, das weiß man aus dem Mittelalter, die müssen nun mal zusammenhalten! Und was Kirchen und Staat gemeinsam aushecken, das schreiben die Massenmedien eilfertig ab, bringen es unters Volk: Glaubt ihnen nicht, das sind »Endzeitapostel«...

Nach zehn, zwanzig, dreißig Jahren bestätigt sich alles, was damals angekündigt wurde. Damals hätte man noch manches ändern, hätte die Weichen anders stellen können. Heute ist vieles nicht mehr aufzuhalten. Doch Kirche, Staat und Medien werden sich hüten, das zuzugeben. Dann würden sie ja ihre Macht verlieren. Lieber entfesseln sie ein großes Schauspiel, spielen den Menschen ein Umdenken vor, bieten ein paar äußere Lösungen an, halten Konferenzen ab, beschließen neue Steuern und Kontrollorgane - doch den grundlegenden Bewusstseinswandel, der seit langem anstehen würde, den scheuen sie wie der Teufel das Weihwasser. Denn Menschen, die sich von innen her wandeln, die miteinander und mit der Natur Frieden schließen, die ihren eigenen Verstand und auch ihr Herz einschalten, die kann man nur noch schwer regieren, die kann man vor allem kaum noch ausbeuten und manipulieren.
Und deshalb werden sie auch weiter gegen die »Ketzer« vorgehen. Wer keine Tiere töten will, der ist gefährlich. Nicht für Gott, aber für dessen Widersacher.


Das Buch zum Thema


»Der Schattenwelt neue Kleider
Die Inquisition der Jetztzeit
Klimawandel: Gott hat rechtzeitig gewarnt«
Taschenbuch, 320 Seiten, € 9,80

Verlag Das Wort GmbH
Max-Braun-Str. 2
97828 Marktheidenfeld
Tel. 09391/504-135
www.das-wort.com


Wehret den Anfängen - Themen

Ist es wieder soweit? Warum die Kirche gegen Andersgläubige vorgeht - Das Leitbild der Urchristen auf der ganzen Erde ist Jesus, der Christus. Seine Lehre ist ihr Weg. Die Prinzipien des Jesus, des Christus, sind die höchste Ethik und Moral. Ihm, dem erhabenen Gottessohn, Jesus, dem Christus, folgen wir nach, ohne Riten und Dogmen. Seine Lebensanweisungen sind unübertreffliche Kennzeichen dafür, dass Gott, der Ewige, die Liebe, das Leben, die Freiheit, die Einheit, die Brüderlichkeit und Gerechtigkeit ist. Mit den folgenden Gedanken möchte ich auf den Worten des Jesus, des Christus, aufbauen, auf der göttlichen Wahrheit, die Er den Menschen als Nazarener gegeben hat.



TERRA NOVA - Das Friedensland Seit dem Wiederaufleben des Urchristentums Anfang der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts ist der Schutz von Tieren und Natur, die Achtung vor dem Leben in allen Bereichen, ein wesentlicher Bestandteil des Glaubens der Urchristen. Von Anfang an redeten die Urchristen von heute nicht nur über Tierschutz, sondern sie setzten Zeichen. Tiere sind die Freunde der Menschen, kein Tier wird geschlachtet oder sein Kadaver gegessen. Als Tierschützer sind Urchristen Vegetarier. Für die urchristlichen Landwirte ist selbstverständlich: »Wir sind Tier- und Naturschützer, keine Mörder und Räuber der Natur!« Tiere, die aus erbärmlichen Verhältnissen befreit und vor dem Schlächter gerettet werden konnten, haben auf dem Friedensland eine neue Heimat gefunden, wo sie ihrer Art entsprechend leben und sich entfalten können.



Urchristen sind Tier- und Naturschützer Urchristen im Universellen Leben haben Achtung vor der göttlichen Schöpfung, vor dem Leben in allen seinen Formen. Für sie ist es selbstverständlich: Die Unverletzbarkeit des Lebens von Menschen, aber auch von Tieren und der gesamten Natur, ist nicht nur zu bejahen, sondern es gilt, sich für dieses Prinzip auch aktiv einzusetzen. Urchristen treten ein für die Rechtlosen in unserer Gesellschaft, für die Tiere und die Natur. Dies ist für sie eine Frage von Ethik, Moral und Anstand, die von den Zehn Geboten Gottes und von der Bergpredigt des Jesus, des Christus, unmissverständlich beantwortet wird. Seit dem Wiederaufleben des Urchristentums Anfang der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts ist der Schutz von Tieren und Natur, die Achtung gegenüber dem Leben in allen Bereichen, ein wesentlicher Bestandteil des Glaubens der Urchristen.



Stoppt kirchliche »Brandstifter«! Warum wird eine von Behörden gelobte und staatlich anerkannte Privatschule Privatschule von »Pfarrer« Fragner verunglimpft? - Bei Staatsempfängen und auf Pressekonferenzen gibt sich der evangelisch-lutherische Landesbischof Johannes Friedrich als Ehrenmann: Er entschuldigt sich für den Antisemitismus seiner Kirche und spielt das von ihm zunächst ausgerufene Gedenkjahr für seinen braunen Amtsvorgänger Hans Meiser wenig später wieder herunter. Doch hinter den Kulissen unterhält der kirchliche Biedermann gefährliche »Brandstifter« wie die Pfarrer Behnk und Fragner, die, getreu dem Vorbild ihres Kirchengründers Martin Luther, Andersgläubige »zum Henker« wünschen. Besonders aggressiv werden sie, wenn es um die Urchristen im Universellen Leben geht.



Vergleichen Sie: Was wollte Jesus? Was will der Stuhl Petri? - Jesus lehrte: »Wer mit dem Schwert kämpft, wird durch das Schwert umkommen.« Und: »Liebet eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen.« - In den Kreuzzügen wurden im Auftrag des Stuhles Petri bis zu 22 Millionen Menschen umgebracht. Während der Inquisition (13. bis 18. Jahrhundert) ließ der Stuhl Petri bis zu 10 Millionen Menschen töten. Heute sterben zwar keine »Ketzer« mehr auf dem Scheiterhaufen, aber statt Mord gibt es den Rufmord: Andersgläubige werden verleumdet, weil kirchliche »Sektenbeauftragte« Rufmord-Kampagnen anzetteln, die zu sozialer und beruflicher Diskriminierung führen.



Die »guten Sitten« der Vatikankirche: Am Stuhl Petri klebt Blut: In den Kreuzzügen wurden im Namen der Kirche bis zu 22 Millionen Menschen getötet. Die Inquisition forderte bis zu 10 Millionen Tote. Andersdenkende wurden von der Kirche verfolgt, gefoltert und verbrannt. Die Zahl der Opfer des kirchlichen Hexenwahns liegen bei 50.000 bis 70.000, die Mehrzahl davon in Deutschland. Zwischen 1941 und 1943 wurden in Kroatien etwa 750.000 orthodoxe Serben ermordet - unter maßgeblicher Beteiligung katholischer Geistlicher und mit stillschweigender Billigung des Vatikans.



Der Reichtum der Kirche ist Blutgeld Wie kam der Reichtum der Kirche überhaupt zustande? Darüber redet man so gut wie nicht. Vermutlich, weil der immense Kirchenreichtum zum großen Teil auf kriminelle Weise zustande gekommen ist. Dabei ist die materielle und finanzielle Bereicherung an den Gläubigen durch die Vatikan- und Lutherkirche nicht eine Sache von Einzelfällen, sondern sie gehört zum System dieser Institutionen von Anfang an.



Ist das Mittelalter wirklich vorbei? Das Mittelalter spukt noch in den Köpfen. Dafür hat die Kirche schon gesorgt. Heute brennen zwar - weil von Staats wegen verboten - keine Scheiterhaufen mehr. Aber eine Talkshow oder Magazinsendung zur besten Sendezeit, in der kirchliche Lügen und Verleumdungen über eine religiöse Minderheit breitgetreten werden, kann einer gesellschaftlichen Hinrichtung gleichkommen. Und die Kirchen verstehen ihr Geschäft. Schließlich sitzen sie in allen Rundfunkräten...



Treibjagd gegen friedfertige Landwirte »Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.« Die Wahrheit dieses Wortes von Schiller erfahren urchristliche Landwirte und Tierbetreuer im Raum Würzburg fast täglich. Ihr »Vergehen«: Sie haben rund um das Gut Terra Nova fast 20 km Hecken angelegt, außerdem Bauminseln, Feuchtbiotope, Steinbiotope, dazwischen chemiefrei bebaute Felder, auch Weiden und Unterstände für Schafe und Rinder, die sie vor dem Schlächter bewahrt haben. Denn Urchristen achten das Leben. Sie »nützen« die ihnen anvertrauten Tiere nicht zum Schlachten und Verzehren, sondern sie betreuen diese bis an deren Lebensende - als kleine Wiedergutmachung für das, was Menschen seit Jahrtausenden Tieren antun.



Was macht friedvolle Menschen gefährlich? Wer in die Geschichte blickt, wird immer wieder auf Bewegungen stoßen, die an das frühe Christentum anzuknüpfen versuchten. Sie wurden ausnahmslos von der kirchlichen Inquisition verfolgt und meist ausgerottet. Warum?



Darf man Tierfreunde zum Tieretöten zwingen? Prozess vor dem Bayerischen Verwaltungsgericht wurde zur Gerichtsposse - Tierfreunde hatten Antrag auf Ruhen der Jagd auf ihrem Grund und Boden gestellt - doch zwei von drei Berufsrichtern waren Jäger... - »Es gibt hier grundsätzliche Rechtsfragen, die nach einer höchstrichterlichen Entscheidung geradezu schreien.« Während der Vorsitzende Richter Ansgar Schäfer diese Worte aussprach, konnte ein Wildschwein, das vor dem Gerichtsgebäude auf einer Karre lag, schon lange nicht mehr schreien. Denn ein Jäger hatte es totgeschossen.



Klimawandel: Gott hat rechtzeitig gewarnt Wer »zu früh« warnt, den bestraft die Kirche - Mancher altgediente Umweltschutz-Aktivist reibt sich im Jahr 2007 verwundert die Augen: Alle reden plötzlich vom Klimawandel und tun so, als ob sie schon immer Umweltschützer gewesen wären. Doch bei genauerem Hinsehen erweist sich das viele Gerede als Mogelpackung, denn Ursachenforschung wird kaum betrieben; wichtige Aspekte werden ausgeklammert. Und diejenigen, die seit 30 Jahren vor der Katastrophe gewarnt haben, werden bis heute als lästige »Sektierer« mundtot gemacht - mit den bewährten Mitteln der modernen Inquisition. Darum geht es in dem neuen Buch »Der Schattenwelt neue Kleider«: einerseits um den Klimawandel, andererseits um den 30-jährigen Krieg gegen den prophetischen Geist, Gott.



Ratzinger, der »Großinquisitor« Heute heißt er Papst Benedikt: Im ARD-Magazin Kontraste (vom 03.03.2005) äußerte sich der damalige Kardinal Ratzinger - heute Papst Benedikt - zu seinem Titel »moderner Großinquisitor«. Und siehe da: Ratzinger hatte mit dem Begriff »Inquisitor« überhaupt kein Problem - im Gegenteil!



Inquisitionsprozess in Würzburg Kann die Wahrheit beleidigend sein? - Die Wahrheit kann weh tun - aber kann sie auch beleidigen? In Würzburg wurde ein Journalist verurteilt, weil er über die Kirche die Wahrheit sagte. »Es gehörte schon immer zum Leben eines Menschen, der aus katholischer oder lutherischer Sicht ein ‚Ketzer' und ‚Häretiker' ist, früher oder später auch einmal mit der Justiz Bekanntschaft zu machen. Leider auch noch im 21. Jahrhundert.« Richter und Staatsanwalt vor dem Amtsgericht Würzburg schauen schon etwas irritiert, als sie solche Worte von einem Angeklagten vernehmen, der keineswegs zitternd und zagend vor ihnen steht, sondern gelassen hinzufügt: »Wer sich wehrt, soll offensichtlich eingeschüchtert oder gar kriminalisiert werden.«



Pfarrer Haack und die neue Inqusition Pfarrer Haak, »Begünder« der neuen Inquisition - Sektenjagd in Deutschland: Deutschland hat eine sehr gute Verfassung, die unter anderem ausdrücklich eine Diskriminierung von Minderheiten verbietet und eindeutig Religionsfreiheit gewährleistet. - Wie ist es dann möglich, dass Menschen, die in Frieden mit der Natur und den Tieren leben wollen, so übel mitgespielt wird, wie in dieser Zeitung beschrieben?



Ein »Pfarrer« als Arbeitsplatzvernichter Manche Leute haben schon einen merkwürdigen Arbeitsplatz. Wolfgang Behnk zum Beispiel, lutherischer Pfarrer in Diensten der bayerischen Landeskirche, wird von seinem Landesbischof Johannes Friedrich dafür bezahlt, dass er zum Telefon greift, sobald er etwas über Aktivitäten von Kirchenaussteigern erfährt.



Der Wolf und die »guten Sitten« »Seid auf der Hut vor dem Wolf«, sagt die Geißenmutter zu den sieben Geißlein, »wenn er hereinkommt, so frisst er euch alle mit Haut und Haar«. - Offenbar muss das Märchen jetzt umgeschrieben werden, weil eine solche Warnung gegen die »guten Sitten« verstößt. Dieser Ansicht scheint jedenfalls die Firma Wolf(!)-Werbung aus Fürth zu sein. Regional-Werbungsleiter Alexander Allstadt lehnte einen Kino-Werbespot des Verlages »Das Wort« für das Buch »Wer sitzt auf dem Stuhl Petri?« ab, weil dieser Spot nach seiner Meinung »gegen die guten Sitten« verstoße.



»Hängt sie auf! An die Wand stellen!« Ist es wieder soweit? - Ein dunkler Raum. Verqualmte Luft, Bierdunst. Vorne steht ein untersetzter, bärtiger Mann, der wild gestikuliert und sich regelrecht in einen demagogischen Rausch hineinsteigert, von »Heimat« spricht, die man »verteidigen« müsse, von Feinden, vor denen man »keine Achtung zu haben brauche...«



Kein Arbeitsplatz, keine Wohnung für Ketzer! »Stehen Sie dem Universellen Leben nahe?« Diese Frage kann auch im Deutschland des 20. und 21. Jahrhunderts darüber entscheiden, ob eine Wohnung oder ein Marktstand gemietet, ein Feld verpachtet, ein Gebäude verkauft oder ein Grundstück erschlossen wird.



Trennung von Staat und Kirche? Staat und Kirche: Ross und Reiter! - Wir haben in Deutschland in der Verfassung offiziell die Trennung von Kirche und Staat. Dies ist im Grundgesetz festgeschrieben. In der Realität ist davon aber wenig zu spüren. Besonders, wenn man aus der Kirche ausgetreten ist, um friedlich nach urchristlichen Prinzipien mit Gleichgesinnten zu leben...



Landrat Zorn und der Gedächtnisverlust Ein verleumderischer Inquisitor spielt Saubermann - Weil ihnen die Gemeinde Greußenheim das friedliche Leben schwer macht, haben die Urchristen einen Brief an Minister Sinner geschrieben, mit dem Antrag eine eigene Gemeinde bilden zu dürfen. Doch bevor der Minister antworten konnte, meldeten sich Landrat Zorn, der ehemalige Hettstädter Bürgermeister, zu Wort und - wie sollte es anders sein - der Hettstädter Lokalschreiber Tilman Toepfer von der Main Post. Beide führen bekanntlich seit Jahren einen Feldzug gegen die Urchristen. Wegen Zorns Aussagen als Bürgermeister wurden gegen die Gemeinde bereits 1993/94 dreimal gerichtlich Ordnungsgelder (5.000, 7.500, 10.000 DM) verhängt. Doch daran kann er sich heute offenbar nicht mehr erinnern...



Wehret den Anfängen! Was geschieht, wenn eine Minderheit beständig verleumdet wird, sie aber kaum jemand, weder ein Politiker noch ein Journalist, in Schutz nimmt? Es geschehen Übergriffe. Der Unterschied ist nur: Wenn dies einem Mitbürger mit dunkler Hautfarbe oder einem Behinderten geschieht, ist die Empörung - zu Recht - groß. Wenn jedoch eine religiöse Minderheit betroffen ist, zucken alle nur mit den Achseln. Niedere Instinkte und Ängste vor dem »Andersartigen« sind leicht zu wecken. Kirchenvertreter wissen das. Die Auswirkungen sind entsprechend.




(C) 2005 - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken