Stoppt kirchliche »Brandstifter«!

Warum wird eine von Behörden gelobte Privatschule

von »Pfarrer« Fragner verunglipmft?


Bei Staatsempfängen und auf Presse-konferenzen gibt sich der evangelisch-lutherische Landesbischof Johannes Friedrich als Ehrenmann: Er entschuldigt sich für den Antisemitismus seiner Kirche und spielt das von ihm zunächst ausgerufene Gedenkjahr für seinen braunen Amtsvorgänger Hans Meiser wenig später wieder herunter.

Doch hinter den Kulissen unterhält der kirchliche Biedermann gefährliche »Brandstifter« wie die Pfarrer Behnk und Fragner, die, getreu dem Vorbild ihres Kirchengründers Martin Luther, Andersgläubige »zum Henker« wünschen. Besonders aggressiv werden sie, wenn es um die Urchristen im Universellen Leben geht.


»Nazi-Bischof« Meiser: 2006 wollte die Lutherkirche ein Gedenkjahr zu seinen Ehren ausrufen


Im unterfränkischen Esselbach, einem Dorf am Rande des Südspessarts, entstand vor Jahren aus einem alten Fabrikgebäude ein Schulhaus von schlichter Schönheit. Die weiße, mit einfachen Verzierungen belebte Fassade leuchtet. Die große Eingangshalle mit einer gemütlichen Rundbank lädt zum Verweilen ein. Zahlreiche von Schülern gemalte Bilder schmücken die Wände. In einer Ecke erhebt sich ein Podium für Konzerte und Theateraufführungen. An der Wand gibt ein großes leuchtendes Holzkreuz ohne Corpus der Halle das Gepräge.
Es handelt sich um die staatlich genehmigte Privatschule der Urchristen im Universellen Leben, die hier seit 1991 betrieben wird. Faszinierend ist neben dem äußeren Charme dieser Schule das Miteinander zwischen Schülern, Eltern und Lehrern.


Die Privatschule »LERN MIT MIR« im unterfränkischen Esselbach: Erziehung auf der Grundlage ethisch-moralischer Werte, der Zehn Gebote Gottes und der Bergpredigt Jesu


Freundschaftliche Atmosphäre und ethisch-moralische Werte

Die Kinder lernen nicht nur nach dem staatlichen Lehrplan lesen und schreiben, sondern bewegen sich in einer internationalen Atmosphäre: Fremdsprachen werden nicht allein von deutschen Lehrern vermittelt, sondern durch waschechte Franzosen, Italiener und Spanier, die zugleich über Kultur und Leben ihrer Heimatländer berichten. Lehrer und Schüler pflegen einen fast familiären Umgang. Man duzt sich; und man bemüht sich, gemeinsam nach den Maßstäben der Zehn Gebote Mose und der Bergpredigt des Jesus von Nazareth miteinander zu leben.
Ein Grundsatz der Schule lautet: »Ich achte meinen Nächsten; Kinder, Lehrer und Eltern begegnen sich als Geschwister, als Kinder Gottes; Konfliktsituationen lösen wir gemein-sam unter dem Aspekt ‚Was du nicht willst, dass man dir tu', das füg' auch keinem anderen zu.'; wir helfen uns beim Lernen; wir tragen gemeinsam Verantwortung für alles, was uns umgibt.«


»Was du nicht willst, dass man dir tu', das füg' auch keinem anderen zu.«


Beste »Zeugnisse« von Behörden und hervorragende Schulabschlüsse
Die Ergebnisse dieses urchristlichen Schulmodells beeindrucken auch offensichtlich die zuständigen Behörden, die aufgrund ihrer Visitationen stets Gutes zu berichten haben.

Die Erfolgsquote beim qualifizierenden Hauptschulabschluss liegt weit über dem Landesdurchschnitt.


Rufmord im Auftrag des Bischofs

Doch das missfällt den Inquisitions-knechten des Landesbischofs Friedrich. Sein »Weltanschauungsbeauftragter«, wie sich der Kirchenrat Dr. Wolfgang Behnk verharmlosend nennt, verlangte schon vor Jahr und Tag von der Bayerischen Regierung: Diese Schule muss geschlossen werden! Warum? Weil angeblich die Persönlichkeitsrechte der Schüler verletzt würden. Daraufhin jagte eine staatliche Visitation die andere, weil der renitente Pfarrer den Schulbehörden keine Ruhe ließ. Doch immer wieder stellte man fest, dass die Kinder in bester Verfassung sind, dass die Lehrpläne des Staates genauestens beachtet werden und dass die Zusammenarbeit der Schule mit den staatlichen Aufsichtsbehörden hervorragend ist.
Die Pfarrer, die im Auftrag ihres Bischofs Rufmord betreiben, ließen nicht locker: Auf der kirchlichen Website des Pfarrers Fragner war plötzlich zu lesen, es gäbe »deutliche Hinweise« für die »Verfassungswidrigkeit der UL-Schule«.


Der Staat als Kirchenbüttel?

Was war passiert? - Nichts! Alle bisherigen Versuche kirchlicher »Brandstiftung« waren gescheitert. Der Bayerische Kultusminister hatte sogar erklärt: »Der Staat ist doch nicht der Büttel der Kirche.« Also ließ man sich etwas Neues einfallen, in der Hoffnung, dass diese Gemeinheit, der Schule Verfassungswidrigkeit zu unterstellen, endlich Wirkung zeigen würde. Als die Schule die kirchlichen Verleumder aufforderte, den unglaublichen Vorwurf zurückzunehmen, weigerten sich diese. Schließlich ging die Schule vor Gericht, um dort Gerechtigkeit zu suchen.
Zunächst schien die Suche auch erfolgreich: Das Münchner Verwaltungsgericht holte amtliche Auskünfte über die Schule ein.
Einige seien hier zitiert:

Am 3.4.1995 schrieb das Bayerische Kultusministerium:
»Wiederholte Visitationen durch die Regierung von Unterfranken haben keinerlei Anhaltspunkte für ein schulaufsichtliches Eingreifen erbracht. Die Schule hat auch bereitwillig Einsicht in alle Unterlagen gewährt, insbesondere in Lehrnachweise und Schülerhefte, die die Regierung zur Ausübung der Schulaufsicht benötigt. Hierbei hat sich gezeigt, dass der Schulbetrieb nicht zu beanstanden ist, d.h. dass die Weltanschauung des Universellen Lebens sich jedenfalls im Schulbetrieb so niederschlägt, dass er mit der verfassungsmäßigen Ordnung und den gesellschaftlichen Regelungen übereinstimmt.«

Am 20.7.1995 machte die Regierung von Unterfranken einen Vermerk über einen Besuch in der Schule:
»Der neu erstellte Lehrplan der 8. Jahrgangsstufe wurde eingefordert und insbesondere auf Verfassungsmäßigkeit überprüft. Dabei wurde festgestellt, dass sich die Inhalte sehr eng an die obersten Bildungsziele des Artikel 131 der Bayerischen Verfassung und an das Grundgesetz anlehnen.«

Und am 5.3.2004 teilte die Regierung dem Gericht in München mit:
»Seit Bestehen der vom Universellen Leben betriebenen Volksschule in Esselbach waren keine Beanstandungen veranlasst.«



Gerichtliche Hilfe für kirchliche Wahrheitsverdrehung

Deutlicher geht es nicht mehr. Jeder halbwegs ehrliche Zeitgenosse hätte gegenüber der verunglimpften Schule nun gesagt: »Sorry, es tut mir leid, dass ich euch Unrecht getan habe.« Doch die Kirchenvertreter hielten in der Gerichtsverhandlung hartnäckig an ihrer üblen Verdächtigung fest. »Macht nichts«, dachte sich die Schulleitung und bat das Gericht am Ende der Verhandlung um seine Entscheidung. Schließlich lag die Wahrheit nun auf dem Richtertisch. Wer wollte noch am Ausgang des Prozesses zweifeln?! Doch die drei Damen in der Richterrobe, die an diesem Tag zu Gericht saßen, wollten die Wahrheit offenbar nicht wissen und waren an Gerechtigkeit in diesem Fall nur wenig interessiert. Sie schoben die staatlichen Stellungnahmen einfach beiseite und retteten den kirchlichen Wahrheitsverdreher Fragner mit der Ausflucht: Er habe ja nur eine »Meinung« geäußert. Das sei ihm schließlich erlaubt. Und diese Meinung dürfe er durchaus auch unsachlich äußern.

Liebe Leserinnen und Leser, bleibt Ihnen da nicht die Luft weg? Ein Pfarrer darf über eine von Eltern, Kindern und staatlichen Behörden hochgeschätzte Schule erlogene Verdächtigungen verbreiten! Weder sein Bischof, der sich so gern als Ehrenmann gibt, hindert ihn daran, noch drei ausgewachsene Richterinnen der 17. Kammer des Verwaltungsgerichts München. Das kann doch nicht wahr sein - meinte die Schulleitung in Esselbach und ging in die nächste Instanz. Doch dort kam sie gerade recht: Unter dem Vorsitz des sich jovial gebenden Gerichtsvizepräsidenten Dr. Pon-gratz begann das Trauerspiel von vorne: Wiederum sollte der lügenhafte Verdacht des Pfarrers als Meinungsäußerung durchgehen. Und soweit man es doch für nötig hielt, wenigstens ein paar Anhaltspunkte für die Verdächtigung zu suchen, verwies man auf frühere Meinungsäußerungen über die Glaubensgemeinschaft Universelles Leben, die der lutherische Pfarrer Fragner seit zehn Jahren verbreitet und der Gerichtshof damals zugelassen hatte. Zwar ging es dort nicht um die Schule, sondern um den Glauben der Urchristen. Aber wenn man deren Glauben schlecht machen darf, so lautete die Quintessenz des Gerichts, gelte dies auch für die Schule. Nach dem Motto »Einmal verurteilt, immer verurteilt«, bestätigte der Verwaltungsgerichtshof das Unrechtsurteil der ersten Instanz. Die kirchlichen Sektenpöbler unter der Leitung ihres Landesbischofs Friedrich setzten sich wieder einmal durch.

Im Herbst 2006 erhielt die Schule nun nach eingehender Prüfung durch die bayerischen Kultusbehörden sogar die offizielle staatliche Anerkennung, die sie zur eigenständigen Abnahme von Prüfungen berechtigt. Pfarrer Fragner setzt seine Verleumdungen auf seinen Internetseiten fort, als wäre nichts geschehen.
Wie lange soll es ihnen noch erlaubt sein, unbescholtene Zeitgenossen zu verdächtigen, ihre Arbeitsplätze zu gefährden und unter dem Deckmantel einer angeblich christlichen Kirche das Gebot »Du sollst nicht lügen« mit Füßen zu treten?


Wehret den Anfängen!

Die Urchristen haben sich jetzt an das Bundesverfassungsgericht gewendet

Die Urchristen und ihre Schule haben sich inzwischen an das Bundesverfassungsgericht gewandt, um nunmehr dort ihr Recht zu suchen. Ob sie es finden werden, bleibt offen. Wichtiger als das fragwürdige Recht der Juristen wäre es, dass Bürger mit gesundem Menschenverstand erkennen, worum es sich bei den »kirchlichen Experten«, die sich zu Richtern über andere aufschwingen, in Wirklichkeit handelt: Um rücksichtslose Inquisitoren, die ihr Geschäft durch Ehrabschneidung betreiben. Wer dies als Kirchenmitglied zulässt und nicht austritt, macht sich mit-schuldig. Und wer als Staatsbürger schweigt, wenn die Amtskirchen religiöse Minderheiten diskriminieren, sollte an die deutsche Vergangenheit denken.

Wer weiß, wer der nächste Sündenbock wird, vielleicht auch so mancher biedere Bürger, den die kirchliche Hetze heute noch gleichgültig lässt. Wehret den Anfängen!


Wehret den Anfängen - Themen

Ist es wieder soweit? Warum die Kirche gegen Andersgläubige vorgeht - Das Leitbild der Urchristen auf der ganzen Erde ist Jesus, der Christus. Seine Lehre ist ihr Weg. Die Prinzipien des Jesus, des Christus, sind die höchste Ethik und Moral. Ihm, dem erhabenen Gottessohn, Jesus, dem Christus, folgen wir nach, ohne Riten und Dogmen. Seine Lebensanweisungen sind unübertreffliche Kennzeichen dafür, dass Gott, der Ewige, die Liebe, das Leben, die Freiheit, die Einheit, die Brüderlichkeit und Gerechtigkeit ist. Mit den folgenden Gedanken möchte ich auf den Worten des Jesus, des Christus, aufbauen, auf der göttlichen Wahrheit, die Er den Menschen als Nazarener gegeben hat.



TERRA NOVA - Das Friedensland Seit dem Wiederaufleben des Urchristentums Anfang der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts ist der Schutz von Tieren und Natur, die Achtung vor dem Leben in allen Bereichen, ein wesentlicher Bestandteil des Glaubens der Urchristen. Von Anfang an redeten die Urchristen von heute nicht nur über Tierschutz, sondern sie setzten Zeichen. Tiere sind die Freunde der Menschen, kein Tier wird geschlachtet oder sein Kadaver gegessen. Als Tierschützer sind Urchristen Vegetarier. Für die urchristlichen Landwirte ist selbstverständlich: »Wir sind Tier- und Naturschützer, keine Mörder und Räuber der Natur!« Tiere, die aus erbärmlichen Verhältnissen befreit und vor dem Schlächter gerettet werden konnten, haben auf dem Friedensland eine neue Heimat gefunden, wo sie ihrer Art entsprechend leben und sich entfalten können.



Urchristen sind Tier- und Naturschützer Urchristen im Universellen Leben haben Achtung vor der göttlichen Schöpfung, vor dem Leben in allen seinen Formen. Für sie ist es selbstverständlich: Die Unverletzbarkeit des Lebens von Menschen, aber auch von Tieren und der gesamten Natur, ist nicht nur zu bejahen, sondern es gilt, sich für dieses Prinzip auch aktiv einzusetzen. Urchristen treten ein für die Rechtlosen in unserer Gesellschaft, für die Tiere und die Natur. Dies ist für sie eine Frage von Ethik, Moral und Anstand, die von den Zehn Geboten Gottes und von der Bergpredigt des Jesus, des Christus, unmissverständlich beantwortet wird. Seit dem Wiederaufleben des Urchristentums Anfang der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts ist der Schutz von Tieren und Natur, die Achtung gegenüber dem Leben in allen Bereichen, ein wesentlicher Bestandteil des Glaubens der Urchristen.



Stoppt kirchliche »Brandstifter«! Warum wird eine von Behörden gelobte und staatlich anerkannte Privatschule Privatschule von »Pfarrer« Fragner verunglimpft? - Bei Staatsempfängen und auf Pressekonferenzen gibt sich der evangelisch-lutherische Landesbischof Johannes Friedrich als Ehrenmann: Er entschuldigt sich für den Antisemitismus seiner Kirche und spielt das von ihm zunächst ausgerufene Gedenkjahr für seinen braunen Amtsvorgänger Hans Meiser wenig später wieder herunter. Doch hinter den Kulissen unterhält der kirchliche Biedermann gefährliche »Brandstifter« wie die Pfarrer Behnk und Fragner, die, getreu dem Vorbild ihres Kirchengründers Martin Luther, Andersgläubige »zum Henker« wünschen. Besonders aggressiv werden sie, wenn es um die Urchristen im Universellen Leben geht.



Vergleichen Sie: Was wollte Jesus? Was will der Stuhl Petri? - Jesus lehrte: »Wer mit dem Schwert kämpft, wird durch das Schwert umkommen.« Und: »Liebet eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen.« - In den Kreuzzügen wurden im Auftrag des Stuhles Petri bis zu 22 Millionen Menschen umgebracht. Während der Inquisition (13. bis 18. Jahrhundert) ließ der Stuhl Petri bis zu 10 Millionen Menschen töten. Heute sterben zwar keine »Ketzer« mehr auf dem Scheiterhaufen, aber statt Mord gibt es den Rufmord: Andersgläubige werden verleumdet, weil kirchliche »Sektenbeauftragte« Rufmord-Kampagnen anzetteln, die zu sozialer und beruflicher Diskriminierung führen.



Die »guten Sitten« der Vatikankirche: Am Stuhl Petri klebt Blut: In den Kreuzzügen wurden im Namen der Kirche bis zu 22 Millionen Menschen getötet. Die Inquisition forderte bis zu 10 Millionen Tote. Andersdenkende wurden von der Kirche verfolgt, gefoltert und verbrannt. Die Zahl der Opfer des kirchlichen Hexenwahns liegen bei 50.000 bis 70.000, die Mehrzahl davon in Deutschland. Zwischen 1941 und 1943 wurden in Kroatien etwa 750.000 orthodoxe Serben ermordet - unter maßgeblicher Beteiligung katholischer Geistlicher und mit stillschweigender Billigung des Vatikans.



Der Reichtum der Kirche ist Blutgeld Wie kam der Reichtum der Kirche überhaupt zustande? Darüber redet man so gut wie nicht. Vermutlich, weil der immense Kirchenreichtum zum großen Teil auf kriminelle Weise zustande gekommen ist. Dabei ist die materielle und finanzielle Bereicherung an den Gläubigen durch die Vatikan- und Lutherkirche nicht eine Sache von Einzelfällen, sondern sie gehört zum System dieser Institutionen von Anfang an.



Ist das Mittelalter wirklich vorbei? Das Mittelalter spukt noch in den Köpfen. Dafür hat die Kirche schon gesorgt. Heute brennen zwar - weil von Staats wegen verboten - keine Scheiterhaufen mehr. Aber eine Talkshow oder Magazinsendung zur besten Sendezeit, in der kirchliche Lügen und Verleumdungen über eine religiöse Minderheit breitgetreten werden, kann einer gesellschaftlichen Hinrichtung gleichkommen. Und die Kirchen verstehen ihr Geschäft. Schließlich sitzen sie in allen Rundfunkräten...



Treibjagd gegen friedfertige Landwirte »Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.« Die Wahrheit dieses Wortes von Schiller erfahren urchristliche Landwirte und Tierbetreuer im Raum Würzburg fast täglich. Ihr »Vergehen«: Sie haben rund um das Gut Terra Nova fast 20 km Hecken angelegt, außerdem Bauminseln, Feuchtbiotope, Steinbiotope, dazwischen chemiefrei bebaute Felder, auch Weiden und Unterstände für Schafe und Rinder, die sie vor dem Schlächter bewahrt haben. Denn Urchristen achten das Leben. Sie »nützen« die ihnen anvertrauten Tiere nicht zum Schlachten und Verzehren, sondern sie betreuen diese bis an deren Lebensende - als kleine Wiedergutmachung für das, was Menschen seit Jahrtausenden Tieren antun.



Was macht friedvolle Menschen gefährlich? Wer in die Geschichte blickt, wird immer wieder auf Bewegungen stoßen, die an das frühe Christentum anzuknüpfen versuchten. Sie wurden ausnahmslos von der kirchlichen Inquisition verfolgt und meist ausgerottet. Warum?



Darf man Tierfreunde zum Tieretöten zwingen? Prozess vor dem Bayerischen Verwaltungsgericht wurde zur Gerichtsposse - Tierfreunde hatten Antrag auf Ruhen der Jagd auf ihrem Grund und Boden gestellt - doch zwei von drei Berufsrichtern waren Jäger... - »Es gibt hier grundsätzliche Rechtsfragen, die nach einer höchstrichterlichen Entscheidung geradezu schreien.« Während der Vorsitzende Richter Ansgar Schäfer diese Worte aussprach, konnte ein Wildschwein, das vor dem Gerichtsgebäude auf einer Karre lag, schon lange nicht mehr schreien. Denn ein Jäger hatte es totgeschossen.



Klimawandel: Gott hat rechtzeitig gewarnt Wer »zu früh« warnt, den bestraft die Kirche - Mancher altgediente Umweltschutz-Aktivist reibt sich im Jahr 2007 verwundert die Augen: Alle reden plötzlich vom Klimawandel und tun so, als ob sie schon immer Umweltschützer gewesen wären. Doch bei genauerem Hinsehen erweist sich das viele Gerede als Mogelpackung, denn Ursachenforschung wird kaum betrieben; wichtige Aspekte werden ausgeklammert. Und diejenigen, die seit 30 Jahren vor der Katastrophe gewarnt haben, werden bis heute als lästige »Sektierer« mundtot gemacht - mit den bewährten Mitteln der modernen Inquisition. Darum geht es in dem neuen Buch »Der Schattenwelt neue Kleider«: einerseits um den Klimawandel, andererseits um den 30-jährigen Krieg gegen den prophetischen Geist, Gott.



Ratzinger, der »Großinquisitor« Heute heißt er Papst Benedikt: Im ARD-Magazin Kontraste (vom 03.03.2005) äußerte sich der damalige Kardinal Ratzinger - heute Papst Benedikt - zu seinem Titel »moderner Großinquisitor«. Und siehe da: Ratzinger hatte mit dem Begriff »Inquisitor« überhaupt kein Problem - im Gegenteil!



Inquisitionsprozess in Würzburg Kann die Wahrheit beleidigend sein? - Die Wahrheit kann weh tun - aber kann sie auch beleidigen? In Würzburg wurde ein Journalist verurteilt, weil er über die Kirche die Wahrheit sagte. »Es gehörte schon immer zum Leben eines Menschen, der aus katholischer oder lutherischer Sicht ein ‚Ketzer' und ‚Häretiker' ist, früher oder später auch einmal mit der Justiz Bekanntschaft zu machen. Leider auch noch im 21. Jahrhundert.« Richter und Staatsanwalt vor dem Amtsgericht Würzburg schauen schon etwas irritiert, als sie solche Worte von einem Angeklagten vernehmen, der keineswegs zitternd und zagend vor ihnen steht, sondern gelassen hinzufügt: »Wer sich wehrt, soll offensichtlich eingeschüchtert oder gar kriminalisiert werden.«



Pfarrer Haack und die neue Inqusition Pfarrer Haak, »Begünder« der neuen Inquisition - Sektenjagd in Deutschland: Deutschland hat eine sehr gute Verfassung, die unter anderem ausdrücklich eine Diskriminierung von Minderheiten verbietet und eindeutig Religionsfreiheit gewährleistet. - Wie ist es dann möglich, dass Menschen, die in Frieden mit der Natur und den Tieren leben wollen, so übel mitgespielt wird, wie in dieser Zeitung beschrieben?



Ein »Pfarrer« als Arbeitsplatzvernichter Manche Leute haben schon einen merkwürdigen Arbeitsplatz. Wolfgang Behnk zum Beispiel, lutherischer Pfarrer in Diensten der bayerischen Landeskirche, wird von seinem Landesbischof Johannes Friedrich dafür bezahlt, dass er zum Telefon greift, sobald er etwas über Aktivitäten von Kirchenaussteigern erfährt.



Der Wolf und die »guten Sitten« »Seid auf der Hut vor dem Wolf«, sagt die Geißenmutter zu den sieben Geißlein, »wenn er hereinkommt, so frisst er euch alle mit Haut und Haar«. - Offenbar muss das Märchen jetzt umgeschrieben werden, weil eine solche Warnung gegen die »guten Sitten« verstößt. Dieser Ansicht scheint jedenfalls die Firma Wolf(!)-Werbung aus Fürth zu sein. Regional-Werbungsleiter Alexander Allstadt lehnte einen Kino-Werbespot des Verlages »Das Wort« für das Buch »Wer sitzt auf dem Stuhl Petri?« ab, weil dieser Spot nach seiner Meinung »gegen die guten Sitten« verstoße.



»Hängt sie auf! An die Wand stellen!« Ist es wieder soweit? - Ein dunkler Raum. Verqualmte Luft, Bierdunst. Vorne steht ein untersetzter, bärtiger Mann, der wild gestikuliert und sich regelrecht in einen demagogischen Rausch hineinsteigert, von »Heimat« spricht, die man »verteidigen« müsse, von Feinden, vor denen man »keine Achtung zu haben brauche...«



Kein Arbeitsplatz, keine Wohnung für Ketzer! »Stehen Sie dem Universellen Leben nahe?« Diese Frage kann auch im Deutschland des 20. und 21. Jahrhunderts darüber entscheiden, ob eine Wohnung oder ein Marktstand gemietet, ein Feld verpachtet, ein Gebäude verkauft oder ein Grundstück erschlossen wird.



Trennung von Staat und Kirche? Staat und Kirche: Ross und Reiter! - Wir haben in Deutschland in der Verfassung offiziell die Trennung von Kirche und Staat. Dies ist im Grundgesetz festgeschrieben. In der Realität ist davon aber wenig zu spüren. Besonders, wenn man aus der Kirche ausgetreten ist, um friedlich nach urchristlichen Prinzipien mit Gleichgesinnten zu leben...



Landrat Zorn und der Gedächtnisverlust Ein verleumderischer Inquisitor spielt Saubermann - Weil ihnen die Gemeinde Greußenheim das friedliche Leben schwer macht, haben die Urchristen einen Brief an Minister Sinner geschrieben, mit dem Antrag eine eigene Gemeinde bilden zu dürfen. Doch bevor der Minister antworten konnte, meldeten sich Landrat Zorn, der ehemalige Hettstädter Bürgermeister, zu Wort und - wie sollte es anders sein - der Hettstädter Lokalschreiber Tilman Toepfer von der Main Post. Beide führen bekanntlich seit Jahren einen Feldzug gegen die Urchristen. Wegen Zorns Aussagen als Bürgermeister wurden gegen die Gemeinde bereits 1993/94 dreimal gerichtlich Ordnungsgelder (5.000, 7.500, 10.000 DM) verhängt. Doch daran kann er sich heute offenbar nicht mehr erinnern...



Wehret den Anfängen! Was geschieht, wenn eine Minderheit beständig verleumdet wird, sie aber kaum jemand, weder ein Politiker noch ein Journalist, in Schutz nimmt? Es geschehen Übergriffe. Der Unterschied ist nur: Wenn dies einem Mitbürger mit dunkler Hautfarbe oder einem Behinderten geschieht, ist die Empörung - zu Recht - groß. Wenn jedoch eine religiöse Minderheit betroffen ist, zucken alle nur mit den Achseln. Niedere Instinkte und Ängste vor dem »Andersartigen« sind leicht zu wecken. Kirchenvertreter wissen das. Die Auswirkungen sind entsprechend.




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